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"The lonely dancer" (2009), Hintergrund: "Parkhaus III" (2009), Objekte mit mumifizierten Nachtfaltern.
Installationsansicht Cheltenham-Haus, Göttingen 2011.
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"Moving day" (2001), Video 28 min.
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"Bei Muttern" (2009), Objekt mit mumifizierter Gottesanbeterin
blank0 ASTRID BUSCH & SUSANNE KUTTER
BIS AUF WEITERES ...
APEX pro art e.V., Göttingen

28.01. - 19.03.2011
Die Ausstellung findet an zwei Orten gleichzeitig statt, zum einen in einer belebten Geschäftsstrasse im Ausstellungsraum des Apex pro art e.V., zum anderen direkt um die Ecke in einem leer stehenden Ladenlokal der beinahe gänzlich verlassenen Ladenpassage "Cheltenham-Haus".

Beide Künstlerinnen beziehen sich auf den Raum, wie auch die Kuratorin Sabrina Hoff mit Verweis auf Michel Foucaults frühen Begriff der „Heterotopien“ in ihrer Einführung herausstellte.

Kutter bringt zwei Raumformate mit in die kargen Räumlichkeiten. Kleine, beleuchtete Kartons auf Augenhöhe bergen zwergenhafte und zugleich minimale Interieurs: geweißelte Wände, eine Leuchtstoffröhre, ein Lüftungsschacht oder ein Anschluss. Darin ein überdimensioniertes Insekt, kafkaesker Käfer oder schmaler, schöner Schmetterling. Ihre demgegenüber 1:1 große Videoarbeit „Moving Day“ von 2001 zeigt ein Wohnzimmer, in dem die Dinge scheinbar ohne Anstoß ins Wanken geraten, klappern, kippen und wo schließlich sogar der Wandschrank umstürzt. Die Bedeutung und zugleich die größte Relativität des eigenen Standpunktes wird von Kutter angenehm deutlich hervorgehoben.

Die Sperrholz- und MDF-Platten Buschs dämmen nicht nur den Raum ab und geben den Ausstellungsräumen den verrammelten Charakter, eine kleinere Tafel lehnt beiläufig an der Wand. Das aufgezogene Foto zeigt den Blick durch eine zerborstene Gipskartonwand in einem lange leerstehenden Haus. Möbel, Stoffe, Liegengebliebenes und Aufgeplatztes sind zu sehen. An der gegenüberliegenden Wand ist eine vornehmlich düstere Fototapete aufgebracht, ein Videoloop zeigt den Blick in einen weiteren Raum, seine Pflanzkübel, Licht- und Schattenspiele sind zu sehen. Das Erkennen tritt hier und da ein, um gleich darauf wieder zurückzutreten, die Narration wird verneint, manches bleibt im Halbdunkel verborgen.

Tina Lüers, in: Göttinger Tageblatt, 2.2.2011

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Sabrina Hoff (Apex pro art e.V.), Barbara J. Scheuermann (Kuratorin, Berlin), sowie Thomas Niemeyer (MARTa Herford). Die Ausstellung und der Katalog werden unterstützt durch die Göttinger Kulturstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

kuratiert von Sabrina Hoff
www.apex-pro-art.blogspot.com

> TEXT ÜBER SUSANNE KUTTER (Thomas Niemeyer, MARTa Herford)


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"Swaying Palm Trees ..." (2002), dahinter: "Der letzte Baron" (2008)
Installationsansicht Galerie Heike Strelow, Frankfurt am Main 2011
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"Swaying palm trees ...", Fotos an der Wand: Fabienne Ballandras, Objekte im Hintergrund: Jörg Obergfell
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Galerie Heike Strelow, Frankfurt

Fabienne Ballandras, Amalia Barboza, Susanne Kutter, Hannes Michanek, Jörg Obergfell und Pixelgarten

21.01. - 18.03.2011
Unsere Welt als Ganzes zu erfassen ist heutzutage kein leichtes Unterfangen. Mit all ihren Widersprüchen und vielschichtigen Beziehungen erscheint sie als Beziehungsgeflecht unterschiedlicher Realitäten. Erst mit genauerem Blick auf die großen und kleinen Bestandteile, die unser Sein und Tun bestimmen, werden Zusammenhänge klar. Dabei kann die Schrumpfung der Welt auf Miniaturgröße durchaus behilflich sein.
Diejenigen unter uns, die Ihre Kindheit mit dem Aufbau von Miniatureisenbahnen verbracht haben, wissen in welche fabelhaften Welten man sich begeben kann. Aus kleinen Häusern, Bäumen und Figuren entwickelt sich ein immer größeres Universum. Abgeleitet von der eigenen Welterfahrung bildet der Modellbauer ein geschlossenes System – ähnlich kohärent wie die unendlichen Schienentrassen.
Im Gegensatz zu der postmodernen Konfusion in der wir leben, sind Modelle aber vor allem eines: einseh- und dadurch beherrschbar. Da liegt es nicht fern, das Künstler, die per se als besonders sensibel für die feinen Nuancen unserer gesellschaftlichen Realität gelten, sich mit dem Modell beschäftigen. Das Modell macht es möglich, sich über Dinge und Zusammenhänge klar zu werden und vor allem seinen eigenen Standpunkt in der Gesellschaft zu befragen. „Modelle sind immer relational zu gesellschaftlichen Paradigmen“, so die Galeristin Heike Strelow. „Als Darstellung oder Verkürzung beziehen sie sich grundsätzlich auf die Idee des Originals – der Realität. Dabei zeigt sich gerade in dieser Ausstellung, das sich der Dualismus von Abbild und Realität durch die Vernetzung auf unterschiedlichen Ebenen auflöst.“

www.galerieheikestrelow.de


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"Portrait I-V", Installationsansicht vor der Aktion, Galerie Rasche Ripken, Berlin 2010
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"Portrait I-V", Aktion
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"Portrait I-V", Detail nach der Aktion
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"Wohnzimmer", Fotografie in Leuchtkasten
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"Trilogie der Illusion", Modell auf Sockel
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"Trilogie der Illusion", Modell auf Sockel, Detail
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"Schlafzimmer", Fotografie in Leuchtkasten
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"Trilogie der Illusion", Videoprojektion
blank0 SUSANNE KUTTER
WIE WÄRE ES, WENN ICH NOCH EIN WENIG WEITERSCHLIEFE...
Galerie Rasche Ripken Berlin

26.11.2010 - 22.01.2011
Die Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin - Videos, Objekte und Installationen - befinden sich in der heiklen Schwebe zwischen Wirklichkeit und Simulation, zwischen Normalität und Entfremdung. Ausgehend von scheinbar alltäglichen Situationen, von Räumen, Zeichen und Gebrauchsgegenständen, inszeniert die Künstlerin Prozesse der Verwandlung, die ebenso schmerzhaft wie lustvoll sind. Oft ist es dabei das private Interieur, das als verbürgter Schutzraum zum Schauplatz irritierender Ereignisse wird - Ereignisse, die mittels ihrer eigenen Dynamik einen unaufhaltsamen, mitunter katastrophalen Verlauf nehmen, um die anfängliche Idylle einer nachhaltigen Erschütterung zu unterwerfen.

The works by Susanne Kutter - videos, objects, and installations - hover delicately between reality and simulation, between the normal and the unfamiliar. Starting with what seem to be ordinary situations, spaces, signs, and everyday objects, the artist presents transformational processes that are as painful as they are amusing. Frequently, it is the private interior, usually a space guaranteeing protection, which becomes the setting for highly disturbing events - events whose own dynamics put them on a relentless, catastrophic course, subjecting the original idyll to a sustained convulsion.

Stefan Rasche, Karen Ripken

www.rasche-ripken.de

 

The main gallery of Susanne Kutter's wistfully titled exhibition, "How about if I sleep a little bit longer..." — a quote from Franz Kafka's Metamorphosis — was dominated by "Trilogy of Illusion", a 15-inch-tall, four-room doll-size house cobbled together from cardboard boxes. Installed on a tall base, it provided a point of departure for the other works in the show (all 2010). The rooms of the house appear emptied of most of their furnishings; wallpaper is peeling off the walls and strewn across the floor; a lone chandelier glows in the spare surroundings. The rooms are uninhabited, apart from the disquieting presence of a spider under a furl of wallpaper in the bedroom, a fly on the bathroom wall, a butterfly in the living-room and a cockroach in the kitchen. While the bugs are life-size replicas, in this setting they loom large, perhaps as they would appear in a nightmare or as Kafka's story suggests. This effect is heightened in four small lightbox images showing views of the rooms, which appear quite realistic divorced from the rickety cardboard exterior.

Projected onto a wall in a smaller gallery was the 18-minute video "Trilogy of Illusion. The Mask. The Deception. The Trap" (2010). The looping video consists of three separate sequences shot in different rooms of the model house using live insects corresponding to those in the model. From the wall of the living room, the butterfly flutters to the chandelier and clings to it upside-down; the cockroach scales the kitchen wall; the fly makes its way from the bathroom to the bedroom, where it is greeted and eventually devoured by the hungry spider. Here, the surreal scale heightens the intensity of the action, turning a bug fight into a clash of titans.

Hanging in the hallway of Rasche Ripken were five small mirrors that the artist had smashed on the eve of the opening, leaving bits of broken glass on the floor. After the shifts in scale the viewer has experienced, this work brings us back to normal size. Like Lewis Carroll's Alice, visitors to Kutter's wonderland ventured down the rabbit hole, and traveled through the looking glass.

David Ulrichs, in: Art of America. Internatinal review, 23.2.2011

http://www.artinamericamagazine.com/reviews/susanne-kutter


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"Der letzte Baron" (2008)
Wand: Stefan Fahrnländer
Kunsthalle Erfurt, 2010 (Fotos: Christel Fetzer)
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"Swaying palm trees ..." (2002)
linke Wand (Vierergruppe): Christina Paetsch, restliche Wand: Wolfgang Rüppel
blank0 WIE GEMALT, BILDNER IM 21. JAHRHUNDERT
Kunsthalle Erfurt

Stefan Fahrnländer, Christel Fetzer, Susanne Kutter, Gerhard Mantz, Laura Padgett, Christina Paetsch, Wolfgang Rüppel

14.11.2010 - 16.01.2011
Die Gegenwart bietet eine Varietät technischer bildgebender Verfahren, die es ermöglichen, vorgegebene Bilder digital zu vervielfältigen oder zu transformieren. Die enge Verbindung traditioneller Bildmedien mit dem Computer versetzt Künstler heute in die Lage, neue Bildwelten zu erzeugen, bis hin zur computergestützten Schaffung von Bildern in virtuellen Räumen.
Haben sich die klassischen Maltechniken unter handwerklichen Rahmenbedingungen entwickelt – als Handhabung von Pigmenten in Verbindung mit Löse- und Bindemitteln, Tinkturen, Pinseln, Spachteln, Papieren, Tafeln, Leinwänden oder Wänden – die über Jahrhunderte hinweg verfeinert und variiert wurden, so bietet die sich heute rasant verändernde Welt der bilderzeugenden Techniken auch neue Sichten auf die Möglichkeiten, wie man zu Bildern kommt.

Das gilt ebenso für die Erzeugung eines speziellen Aspektes des künstlerischen Bildes: das Malerische. Lange eine Domäne allein der Malerei und der Zeichnung (Tempera, Aquarell), gibt es heute eine breite Varietät an Möglichkeiten, auf künstlerischem Wege mit dem Malerischen umzugehen. „Das Malerische ist nicht an das Medium gebunden“, schrieb Hans-Werner Schmidt im Vorwort des Katalogs zur Ausstellung „Malerei ohne Malerei“, die 2002 im Museum der Bildenden Künste Leipzig gezeigt wurde. Das Projekt greift dieses Motiv wieder auf.

Kuratorische Leitung: Stefan Fahrnländer, Christina Paetsch
Kunsthalle Erfurt: Prof. Dr. Kai Uwe Schierz (Direktor)

www.kunsthalle-erfurt.de


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Modell "Trilogie der Illusion", Montag Stiftung, Bonn 2010 (Fotos: Carsten Gliese)
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Installationsansicht, Video
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Modell, Detail
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blank0 UPDATE - DIE WELT ALS MODELL
Montag Stiftung Bildende Kunst, Bonn

Stefan Eberstadt, Clemens Botho Goldbach, Susanne Kutter, Miks Mitrevics, Maurice van Tellingen, Ina Weber, Markus Zimmermann und Edwin Zwakman

04.09. - 31.10.2010
In einem leer stehenden Bürogebäude des ehemaligen Auswärtigen Amtes in Bonn zeigen acht Künstlerinnen und Künstler aus Lettland, den Niederlanden und Deutschland großformatige Installationen, Objekte, Videos und Fotografien.
Alle Arbeiten sind inspiriert durch das facettenreiche Thema „Die Welt als Modell“ und eigens für das Bonner Kunstprojekt und den speziellen Ort entwickelt worden. Bei der Entstehung, der Entwicklung von Modellen spielen Projektionen, Simulationen oder Transformationen eine entscheidende Rolle. Modelle können Erkenntnis- und Forschungsmedium sein und sind ein Mittel zur (Re-)Konstruktion menschlicher „Weltbegegnung“.

Kuratorin: Ingrid Raschke-Stuwe(Vorstand der Montag Stiftung Bildende Kunst)

Der Austausch mit dem Publikum ist ein wichtiger Aspekt des Kunstprojekts „update – Die Welt als Modell“. Neben Künstlergesprächen und Workshops, besuchten im Vorfeld des Projekts die Filmemacher Burkhard Rosskothen und Alexandra Koch alle teilnehmenden KünstlerInnen.

www.montag-stiftungen.com

 

> TEXT (über S. Kutter von Barbara J. Scheuermann, Berlin)
> FILM
(Atelierbesuch, Film von einfallsreich.tv)
> WERKSTATTGESPRÄCH (Moderatorin: Heike Mundt)


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Installationsansicht nach der Aktion, Stadtgalerie Herne, 2010
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Aktion "Thanksgiving Plot", Stadtgalerie Herne
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Aktion "Thanksgiving Plot"
blank0 LIQUID AREA I - WASSERSPIEGEL
Städtische Galerie und Flottmann-Hallen, Herne

Harald Hilscher & Susanne Kutter (Städtische Galerie)
Luka Fineisen & Gereon Krebber (Flottmann-Hallen)

16.01. - 21.02.2010
“liquid area I – WasserSpiegel” ist die Auftaktausstellung von vier Doppelausstellungen, die jeweils zeitgleich in der Städtischen Galerie und den Flottman-Hallen in Herne stattfinden. Die beiden Kulturstandorte gehören zum Kreis der 20 RuhrKunstMuseen, die im Kulturhauptstadtjahr 2010 auf den Kulturraum Ruhr aufmerksam machen wollen. Wasser wurde als Identität stiftendes Element der Region ausgewählt, und ist somit auch das Thema der Ausstellungsreihe in Herne. Im letzten Jahresquartal  wird ein vierbändiger Katalog erscheinen.

Projektleitung: Jutta Laurinat (Flottmann-Hallen), Oliver Doetzer-Berweger (Emschertal-Museum)
Künstlerische Idee: Erich Füllgrabe, Dirk Schlichting

www.flottmann-hallen.de
www.herne.de


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Lichtinstallation "Swaying Palm Trees..." mit Pappkartons, Aquarium und Ventilator, Ansicht: Foyer des Museum MARTa Herford, 2009
blank0 PITTORESK – NEUE PERSPEKTIVEN AUF DAS LANDSCHAFTSBILD
Ein Ausstellungsprojekt des Museums MARTa Herford
in Zusammenarbeit mit dem S.M.A.K. in Gent

Marcel Berlanger, Marc De Blieck, Damien De Lepeleire, Alexis Destoop, Robert Devriendt, Andreas Gefeller, Geert Goiris, Ellen Harvey, Sylvia Henrich, Axel Hütte, Jan Kempenaers, Jussi Kivi, Mark Klett, Folke Köbberling & Martin Kaltwasser, Susanne Kutter, Oliver Lutz, Helen Mirra, Mariele Neudecker, Gerhard Richter, Rapedius & Rindfleisch, Erik Schmidt, Katrin Sigurdardottir, Joel Sternfeld, Monica Studer & Christoph van den Berg, Richard Sympson, Mungo Thomson, John Timberlake, Mario Garcia Torres, Wouter Verhoeven, Christian Vetter

03.10.2009 - 10.01.2010
Die in Kooperation mit dem S.M.A.K. in Gent entwickelte Ausstellung bezieht sich auf den im 18. Jahrhundert entstandenen Begriff des "Pittoresken". Seitdem bestimmt die Landschaft als spezifisches kulturelles Format unsere Wahrnehmung von Natur. Heute wenden sich Künstler landschaftlichen Mischformen zu, bei denen die Grenzen zwischen Zentrum und Peripherie, zwischen Stadt und Umland sowie zwischen Natur und Kultur nicht mehr eindeutig zu ziehen sind.
Die Ausstellung untersucht, ob und wie die Kunst das Konzept des ‚Pittoresken‘ heute noch (oder wieder) formulieren kann, um aktuelle Fragen zur Vorstellung und Wahrnehmung von Landschaft zu stellen.

Künstlerischer Direktor: Roland Nachtigäller
Ausstellungskuratoren: Frank Maes (S.M.A.K. Gent)
Steven Jacobs (Universiteit Antwerpen)
Thomas Niemeyer (MARTa Herford)

www.marta-herford.de

-> KATALOG


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Torrione Passari, Molfetta-Bari 2009
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Videoprojektion "Panic Room", 12 min.
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Leuchtstoffobjekte aus Pappe, Klebeband und Acrylglas
blank0 PULSIONI PERFORMATIVE NELL’ARTE CONTEMPORANEA
Torrione Passari, Molfetta-Bari

Kader Attia, John Bock, Wang Du, Mona Hatoum, Joseph Kosuth, Susanne Kutter, H.H. Lim, Carsten Nicolai, Vibeke Tandberg, Rui Chafes

26.09. - 31.10.2009
The event is characterised by the creation of an unusual relationship with contemporary art's  variegated forms of expression, directly connecting the rooms of the Torrione Passari – one of Apulia's most important Centre of Contemporary Art. The space stretches through a number of “austere” spaces of great visual impact. 
Enriching and questioning our vision of reality, the art of recent years explores, and makes its own, the entire gamut of extra-artistic techniques. The exhibition aims to present the work of artists linked with areas of research involved in developing a dialectics within the field of communication. Artists who create analytical and critical forms, physical and perceptive relationships between heterogeneous contexts, art works and installations that take reality and its imagery as an element for internal and external investigation. In addition, the project is orientated towards the presentation of works that have never previously been exhibited in this part of Italy, together with pieces realized specifically for this exhibition.

kuratiert von Giacomo Zaza


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blank0 KLIMA WASSER WERKE
Ehemaliges Wasserwerk Hamburg-Wilhelmsburg

Frederika Hoffmann, Aloys Kiefer, Susanne Kutter, Markus Lohmann, Insa Winkler, Kailiang Yang

07.09. - 27.09.2009
Ein Projekt der Internationale Gartenschau Hamburg 2013

www.igs-hamburg.de


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Videoprojektion "Flooded Home", Installationsansicht Galerie Grusenmeyer, Deurle 2009
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Galerie Grusenmeyer, Deurle, Video: Susanne Kutter "Panic Room", Objekt: Alexej Meschtschanow, Malerei: Christoph Steinmeyer
blank0 DÉ/MONTAGE
Arbeiten von Künstlern aus Berlin
Galerie Grusenmeyer, Deurle (Belgien)

Susanne Kutter, Alexej Meschtschanow, Regine Müller-Waldeck, Christoph Steinmeyer

21. Juni – 13 September 2009
Berlin is still one of the most attracting cities for artists of our time. This is not only due to the legendary low rents and living costs (which are not so low anymore anyway) but also because of Berlin’s unique history in the last century and its thus unique “energy” which is noticeable for everyone visiting the city’s galleries, artist studios, and, probably even more, its bars and clubs and parks.
Even if one does not believe in “trends”, one cannot deny that there are particular trends or rather themes and issues which are at certain times more relevant than they are at others. Among those at the moment there currently seems to be a strong tendency to use everyday objects and settings in a certain manner: by mounting, dismounting and combining familiar items such as furniture, clothing or household articles artists create disturbingly unsettling images, sculptures and scenarios. Their alienating quality sometime remind of the surrealistic practice of assembling and mounting the most diverse objects, yet artists like Susanne Kutter, Alexej Meschtschanow, Regine Müller-Waldeck and Christoph Steinmeyer use these techniques not mainly to find methods of working with the unconscious but rather in order to examine – in clearly conscious and very diverse ways – a wide range of artistic and existential questions. “Dé/Montage” aims to follow these artists on their exploration of these questions in bringing together a curated selection of recent paintings, sculptures, installations and videos from Berlin.

Susanne Kutter’s "Flooded Home" (2003) functions as a starting point of this parcours of unsettling pieces of art. A living room is slowly being filled up with water until all furniture and plants and decorative objects start to float. What is supposed to be the stable center of a settled home turns out to be as unsettling as one can imagine. Something similar, yet in a very different way, shows "Panic Room" (2008): a castle, noble and proud, is taken over by mice who, over a period of several weeks, eat up the building (which is a small model made of bread) until it becomes a true ruin and finally collapes.

kuratiert von Barbara J. Scheuermann
www.grusenmeyerart.be


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"Bei Muttern", Karton mit Minileuchte u. mummifizierter Gottesanbeterin, Installationsansicht Kunstverein Rügen, 2009
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Detail "Bei Muttern"
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"Parkdeck III", Detail im Karton: Minileuchte und mummifizierter Nachtfalter
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"The Lonely Dancer", Detail mit Miniaturlichterkette und mummifiziertem Nachtfalter
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Videoinstallation "Flooded Home", Orangerie Putbus, Kunstverein Rügen
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Video, "Panic Room", Kunstverein Rügen, Orangerie Putbus
blank0 SUSANNE KUTTER
NO MATTER HOW LONG UNTIL IT ENDS
Kunstverein Rügen (in der Orangerie Putbus)

19.06. - 01.08.2009
Formal betrachtet, geht es bei den Werken von Susanne Kutter um die Transformation von Material – darin ist ihre Arbeitsweise der klassischen Bildhauerei nicht unähnlich. Susanne Kutter präsentiert dem Betrachter jedoch nur selten ein „fertiges“ Ergebnis, sondern lässt ihn teilhaben am Prozess der Entstehung oder entmystifiziert diesen durch die Chance zum Nachvollzug. Illusion und Desillusion werden mit oft bitterbösem Spieltrieb ins Werk gesetzt. In der Videoarbeit „Flooded Home“ (2003) beobachten wir, wie ein kleinbürgerliches Wohnzimmer geflutet wird und sich in ein Chaos verwandelt, das Hierarchien und Bedeutungsebenen durcheinander wirft. In „Außerhalb der Sperrstunde“ täuscht eine Zündschnur die Sprengung eines Küchenbuffets vor, das jedoch eine strahlende Cocktailbar freigibt (2006). Der Kunstverein Rügen lädt Susanne Kutter zu einer temporären Installation ein und präsentiert außerdem Videoarbeiten und Objekte.

kuratiert von Susanne Burmester
www.kunstvereinruegen.de


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blank0 INTERNATIONAL FESTIVAL SIGNES DE NUIT
Paris

17.06. - 27.06.2009
“Signes de Nuit”  is an independent, international festival of short, experimental and documentary films. The main festival takes place in different central places and cinemas in Paris. The festival shows special artistic forms of films, which combine music, image, movement, rhythm, text, space, lighting and time carry not only an aesthetic purpose, but also broaden the possibilities of communication and understanding between people within different international communities, with their mental, social and physiological phenomena.
This opposition and the preservation of the free cultural space is the goal of Signes de Nuit festival, which was held in 16 different countries including Lebanon, Cuba, Turkey, Japan, Australia, Peru, Slovenia, Tunisia, Lithuania and Russia besides the annual festival in Paris, which will present this year a program with films coming from around 35 countries.

www.signesdenuit.com


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blank0 UNTER WASSER. ÜBER WASSER
VOM AQUARIUM ZUM VIDEOBILD
Kunsthalle Wilhelmshaven

Eva-Maria Grünberg, Wenzel Hablik, Max Klinger, Alfred Kubin, Susanne Kutter, Peter Weibel u.a.

17.05. - 12.07.2009
Mit dem Beginn der Moderne wurde auch das Aquarium erfunden. Die Entdeckung der Unterwasserwelt um 1859 lässt sich bis heute in der Fotografie und Videokunst als spielerische Erweiterung und kritische Bestandsaufnahme des Sehens verfolgen. Die Ausstellung spannt einen weiten Bogen mit Grafik vom 19. Jhd. bis zu Foto- und Videoarbeiten in der Gegenwart.

kuratiert von Viola Weigel
www.kunsthalle-wilhelmshaven.de


> KATALOG


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blank0 SERENDIPITIES
Velvet Projects Berlin

Stefan Burger
Anja Ciupka
Susanne Kutter

27.02. - 28.03.2009
“Serendipity” is the effect by which one accidentally discovers something unexpected, especially while looking for something else entirely.(Wikipedia)
The artist as a scientist, the studio as a laboratory, the work of art at the end of the day “nothing more” than 
an experimental setting from which something has emerged – something which has not been influenced in any 
way during the experiment, was probably not foreseeable at the beginning of the experiment, and could not be predicted.  
In “Serendipities”, the artists Stefan Burger, Anja Ciupka and Susanne Kuttter take their roles as scientists and potential interpreters of the world quasi literally and present another perspective on the supposedly familiar using seemingly simple experimental set-ups.

kuratiert von Barbara J. Scheuermann
www.velvet-projects-berlin.com


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Videoinstallation "Flooded Home", Creative Space 9001, Yokohama 2009
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Mai Yamashita & Naoto Kobayashi, Video: "one thousand waves"
blank0 ONCE THERE WAS THE SEA
Creative Space 9001, Yokohama

Mai Yamashita & Naoto Kobayashi
Susanne Kutter

18.02. - 25.02.2009
About 350 years ago, the center of the Yokohama area - Kannai and Sakuragicho - was a beautiful bay. Farmers decided to reclaim this area for agricultural land. A huge volcanic erruption on Mt. Fuji dumped vast quantities of ash into the sea, which helped the reclamation. In the 1980's, a new kind of reclamation project was started as developers built shopping malls, an observatory tower, hotels and cinema complexes. The Creative Space 9001 is located in the middle of Sakuragicho Station, where traffic never stops. The area has been developed so completely that it’s hard to imagine that there was ever sea here.
In Mai Yamashita and Naoto Kobayashi's „one thousand waves“, the artists count the waves at the shore until they have counted to one thousand. The meaningless and obsessive act creates a vivid contrast between the enormity of nature and the insignificance of human actions. The voice of the artist counting waves sounds like a prayer, reminding us of the immortal existence of mother nature.
In "Flooded Home ", Susanne Kutter gruadually floods an ordinary house. Finally the whole room is filled with water. It’s funny and endurably attractive as we see ordinary items such as a sofa and a potted cactus floating in blue water. According to the psychologist Carl Gustav Jung, water is a potent symbol of our unconcscious minds; this work seems to be a metaphor for our deepest mental processes.

kuratiert von Hitomi Hasegawa
www.miaca.org


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blank0 BACK STOP
Videoscreening in der Galerie oqbo, Berlin

01.11.2008
Fredie Beckmans, Gert Bendel, Susanne Kutter, Seraphina Lenz, Natalia Mali & Heiner Mühlenbrock, Gerhard Mantz, Dörte Meyer, Karen Oostenbrink, Jayce Salloum, Shelly Silver, Georg Zey u.a.

www.oqbo.de


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"HOLLYWOOD 1:10", Detail
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"HOLLYWOOD 1:10", aus Sperrmüllbrettern nachgebautes Hollywood-Schild, Installationsansicht Parkplatz Hauptbahnhof Lünen, 2008
blank0 HINTER DEN KULISSEN
Ausstellungsprojekt des Kinofestes Lünen auf dem Gelände des Hauptbahnhofs Lünen

Martin Durham, Christel Fetzer, Mark Formanek & Datenstrudel, Susanne Kutter, Till Nachtmann & Stefan Silies, Catharina & Dieter Wagner, Markus Willeke, Troy Williams

07. - 16.11.2008
Das 19. Kinofest Lünen veranstaltet auf dem Gelände des Hauptbahnhofs ein Ausstellungsprojekt, welches das Thema “Film” aus dem Blickwinkel der Bildenden Kunst beleuchtet.
Das Projekt wurde gefördert von der Staatskanzlei NRW und der GWK – Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit, Münster.

www.kinofest-luenen.de/2008

> KATALOG


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Videoinstallation "Flooded Home", 65 min., Ausstellungshalle Schloss Moyland, 2008
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Videoprojektion "Panic Room", 12 min.
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"Le Jardin de Fanny", Objekt mit Dia-Projektion
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"Le Jardin de Fanny", Detail
blank0 IM AUGE DES KLANGS II
MOVING DAYS
Museum Schloß Moyland

Anja Kempe
Susanne Kutter
Tina Tonagel

09.11.2008 - 23.02.2009
In Fortsetzung der Ausstellung „Im Auge des Klangs I”, die sich mit vielen, verschiedenen Klang- und Lichtinstallationen im Inneren des Museums Schloss Moyland auf die ständige Sammlung bezogen hat, fokussiert das Konzept der Ausstellung „Im Auge des Klang II“ den Blick auf drei junge Künstlerinnen: Anja Kempe, Susanne Kutter und Tina Tonagel.
Sie arbeiten multimedial mit Klang und Licht und werden in der Ausstellungshalle sowohl bestehende Arbeiten zeigen, als auch neue, ortsbezogene Werke in Korrespondenzen zueinander entwickeln.

kuratiert von Bettina Paust und Stefan Froleyks
www.moyland.de

> KATALOG
> INTERVIEW
(Moderatorin: Laura Baumann)


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blank0 ETWAS BLEIBT IMMER HÄNGEN
Rasche Ripken Berlin

06.08. – 30.08.2008
Martin Brüger, Rita Kanne, Susanne Kutter, Ralph Merschmann, Hein Spellmann, Markus Willeke u. a.

www.rasche-ripken.de


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enschede01
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"Swaying Palm Trees...", Lichtinstallation, Installationsansicht Villa de Bank, Enschede 2008
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sweets
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Markus Willeke "Sweets", Wandmalerei, Villa de Bank, Enschede 2008
blank0 MARKUS WILLEKE & SUSANNE KUTTER
DE VLOED
Stiftung Villa de Bank, Enschede

25.05. - 20.06.2008


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make_no_mistake06
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"The first encounter", Objekt mit mummifiziertem Nachtfalter, artfinder - Galerie Mathias Güntner, Hamburg 2008
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make_no_mistake05
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"The first encounter", Detail
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mathias
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Mathias Güntner nach der Aktion "Thanksgiving Plot"
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make_no_mistake09
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"I will kill you anyway", Neonleuchtschrift, 220 x 25 cm
blank0 SUSANNE KUTTER
MAKE NO MISTAKE NOW
Artfinder - Galerie Mathias Güntner, Hamburg

29.03. – 10.05.2008
Eine durchgängige Charakteristik im Werk der Bildhauerin und Videokünstlerin Susanne Kutter ist das Prinzip der Verwandlung bzw. Transformation. Dabei lenkt sie die Aufmerksamkeit des Betrachters auf jenen Moment, der eine plötzliche Veränderung in einer linearen Handlung hervorruft. Die vorgegebene Ordnung wird durch den gestalterischen Eingriff der Künstlerin aufgelöst. Das Moment der plötzlichen Veränderung initiiert dabei ein offenes Ende und der Zufall nimmt die Position des Gestalters ein. Bedingt durch diese Diskontinuität, wird die Arbeit jetzt von Konflikten bestimmt, die als Ursprung alles Zukünftigen dienen.

www.artfinder.de


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blank0 COUNTDOWN
Galerie Stefan Rasche, Münster

Martin Brüger, Rita Kanne, Susanne Kutter,
Ralph Merschmann, Jan Ros, Walther Schwiete,
Hein Spellmann, Heike Weber, Markus Willeke

16.11. - 22.12.2007
www.galerie-rasche.de


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sudden_death01
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"I will kill you anyway" (2007), Installationsansicht, M3 - Galerie Gianluca Ranzi, Antwerpen 2007
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sudden_death03
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"Swaying Palm Trees..." (2002), Lichtinstallation
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sudden_death02
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17-teilige Fotoserie "Wedding", Detail
blank0 SUSANNE KUTTER
SUDDEN DEATH
M3 - Galerie Gianluca Ranzi, Antwerpen

06.09. - 21.10.2007
The sentence „I will kill you anyway“ automatically builds on an impressive relationship between the addressee and the receiver. Only wiping out one of the involved parties can stop the sudden expressed intimidation, which acts as forerunner of death. In addition to the unavoidable fact that anyway we all have to die some time and death is a latent threatening part of life itself, in this case the manner of death is prescribed as a crime, and it’s postponed to a near future. It produces panic to put one’s own end in concrete form. The sentence not only draws the attention to death in general, but in particular to an archaic, human fear of its own kind. The mediatory agent of language transmits the intelligence of death from human to human.
Seductive, aesthetic elements question the repulsive thoughts of violent death ironically. Red, artificial neon light has an erotic effect and hardly anyone can avoid the magical attraction of burning fire, when the fuse burns off. To put as a pendant to the deadly foretell fire or red neon light, which symbolize sex, life and warmth, creates an ambivalent discrepancy, that simultaneously engages and revolts.


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museumsnacht
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Video "Flooded Home", Installationsansicht der Museumsnacht, Overbeck-Gesellschaft, Lübeck 2007
blank0 SONDERVERANSTALTUNG ZUR MUSEUMSNACHT
Overbeck-Gesellschaft Lübeck

Stadtgalerie Kiel

25.08. - 26.08.2007
Mapping The Unknown - Fotografie aus Finnland
Flooded Home - Video von Susanne Kutter
8½ Circus Space - Video von Volker Lang
MuVi Award 2007 - Videos der internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

www.overbeck-gesellschaft.de


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germany02
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"Germany", Acrylfarbe auf Wand, Galerie Frederik Foert, Berlin 2007
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germany03
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"Germany", Detail
blank0 SUSANNE KUTTER
GET YOURSELF A GUN
Galerie Frederik Foert, Berlin

23.06. - 29.07.2007
Es wird etwas explodieren... dann gibt es etwas zum Löschen... etwas Großes wird abgeschossen und in etwas Kleines kann man hinein schauen...


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blank0 HOME STORIES
ZWISCHEN DOKUMENTATION UND FIKTION

Städtische Galerie Wolfsburg
Stadtgalerie Kiel

Galerie Bietigheim-Bissingen

Winfried Baumann, Karsten Bott, Werner Degreif , Simone Demandt, Sara Focke Levin, Kristof Georgen, Jörg Herold, Anja Kempe, Susanne Kutter, Pia Lanzinger, Jörg Lozek, Claus Richter, Ute Weiss Leder, Jan Wenzel, Christof Zwiener

13.05. - 02.09.2007
Städtische Galerie Wolfsburg

26.01. - 18.03.2007
Stadtgalerie Kiel

28.10.2006 – 14.01.2007
Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

Neben Nahrung und Kleidung ist Wohnen ein Grundbedürfnis des Menschen. Die Kontinuität der Sehnsucht, sich im häuslichen Bereich Sicherheit und Geborgenheit zuschaffen, zeigt sich darin, dass modische Begriffe wie »New Homing« oder »Cocooning« das traditionelle »My home is my castle« abgelöst haben. Über die Erfüllung primärer Funktionen hinaus sind die eigenen vier Wände ein idealer Projektionsraum für die individuellen Selbstentwürfe ihrer Bewohner. Eine spezifische Wohnsituation zeugt von einer bestimmten Lebensphase und einem bestimmten Lebenskonzept. Unser Bemühen um Individualität in der Gestaltung unseres Zuhauses, aber auch die Ansammlung alltäglicher Gegenstände verleiten dazu, diese Dingwelten regelrecht als Stellvertreter für die Person anzusehen. Dass sich in Einrichtung und Wohnform jedoch nicht nur der persönliche Geschmack, sondern auch die kulturellen, sozialen, politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen spiegeln, macht die Auseinandersetzung mit der Thematik umso spannender. Obwohl inzwischen überkommene Lebensformen zunehmend infrage gestellt werden und vielfach über den modernen Menschen als Nomaden, der überall und nirgendwo zu Hause ist, sinniert wird, scheint Wohnen als Wert jedoch - vielleicht auch gerade deshalb - weiter zu steigen. Die Übersetzung von »home« in »Haus, Heim, Heimat« veranschaulicht die ganze Bandbreite des Begriffs.
Die Ausstellung widmet sich zeitgenössischen künstlerischen Positionen zum Thema »Wohnen« als einem individuellen und gesellschaftlichen Phänomen. Präsentiert werden Werke von 15 deutschen Künstlerinnen und Künstlern. »Home Stories« künden von der Sehnsucht nach Geborgenheit und Identitätsstiftung, von Unordnung und Unorten, von Einraumwohnungen und Wohngemeinschaften. »Home Stories« erzählen von mobilen Gehäusen und erinnerten Räumen, von alltäglichen Dinguniversen und häuslichen Klangwelten. Die künstlerischen Ansätze - in den Medien Fotografie, Video, Malerei und Installation - reichen dabei von dokumentarischen Verfahren bis hin zu rein fiktiven Inszenierungen.

kuratiert von Oliver Kornhoff (Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen), Susanne Pfleger (Städtische Galerie Wolfsburg) und Wolfgang Zeigerer (Stadtgalerie Kiel)

www.staedtische-galerie-wolfsburg.de
www.stadtgalerie-kiel.de
www.bietigheim-bissingen.de/Staedtische_Galerie.270.0.htm

> KATALOG


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saarbruecken01
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"Nepal vario" (1999), Installationsansicht, Stadtgalerie Saarbrücken, 2007
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bregenz
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"Nepal vario", Detail (nach dem "Puderzuckerschneesturm")
blank0 WHITE OUT
Stadtgalerie Saarbrücken

Palais Thurn und Taxis, Künstlerhaus Bregenz

Sonja Braas, Rafal Bujnowski, Martin Durham, Martin Gostner, Stephan Huber, Thomas Köner, Eva-Maria Kollischan, Susanne Kutter, Walter Niedermayer, Kaj Nyborg, Thomas Rentmeister, Qui Shi-Hua, Heike Weber, Günter Wintgens

21.04. - 03.06.2007
Stadtgalerie Saarbrücken


02.03. - 09.04.2007
Palais Thurn und Taxis, Künstlerhaus Bregenz

In der Bergsteigersprache meint "White Out" soviel wie schneeblind. Diese Ausstellung führt den Besucher in ungesicherte Bereiche, wo die Verbindung mit der realen Welt schwindet, wo gewohnte Orientierungsmuster nicht mehr gelten. Mittels weniger Signale wird die Wahrnehmung auf sich selbst konzentriert. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Palais Thurn und Taxis, Bregenz und der Galerie Stefan Rasche, Münster.

kuratiert von Stefan Rasche
www.stadtgalerie.de

www.kuenstlerhaus-bregenz.at

> KATALOG


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wolfenbuettel
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"Penny" (2006), "Schlecker" (2006), "netto" (2006), "Praktiker" (2006), "Norma" (2007), Leuchtstoffröhrenobjekte, Acrylglas, farbige Klebefolie, Pappe, Installationsansicht Kunstverein Wolfenbüttel, 2007
blank0 SUSANNE KUTTER
A BLACK RUSSIAN ON THE WAY HOME
Kunstverein Wolfenbüttel

18.03. - 06.05.2007
www.kunstverein-wf.de


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blank0 FLOODS
TEN FLOODS FOR ONE CITY

Sant’ Agostino Exhibition Space, Bergamo

Diamante Faraldo, goldiechiari, Susanne Kutter, Giuliano Lombardo, Alexandre Ponomarev, Boy & Erik Stappaerts, Max Sudhues, Alessandro Verdi, Andy Wauman, Markus Willeke

24.02. – 25.03.2007
Ten international artists have developed the topic of flooding, drifting and contaminating the physical and psychological spaces linked to our daily experience. The former church of Sant’ Agostino in Bergamo Alta becomes a modern Noah’s Ark to host the exhibition “FLOODS – ten floods for one city”.
The exhibition is a project by Gianluca Ranzi, Giovanna Brambilla, Sara Mazzocchi and receives the sponsorship of the City and the Province of Bergamo, of WWF Lombardia and the participation of Goethe Institut Mailand.

> BROSCHÜRE


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Aktion "Herrn Orleanders großer Auftritt", Kunstmuseum Stuttgart, 2006
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kunstmuseum_stuttgart08
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"Herrn Orleanders großer Auftritt", Detail
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kunstmuseum_stuttgart12
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"Swaying Palm Trees..." (2002), Detail
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kunstmuseum_stuttgart11
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Besucher vor der Installation "Swaying Palm Trees..."
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kunstmuseum_stuttgart10
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Installationsansicht Kunstmuseum Stuttgart: "Herrn Orleanders großer Auftritt" (im Vordergrund), "we will kill you anyway", Neonleuchtschrift (unter der Treppe), "Swaying Palm Trees..." (auf der Empore)
blank0 SUSANNE KUTTER
FRISCHZELLE_05
Kunstmuseum Stuttgart

02.12.2006 - 14.01.2007
Ein aus acht Meter Höhe hinabgestürzter, großer Kronleuchter liegt im Untergeschoss des Kunstmuseum Stuttgart auf dem Boden. Einige Lampen brennen noch, während die anderen zersprungen und verbogen emporragen. Um die Einschlagstelle liegen Scherben zerstreut und zeichnen das Kraftlinienfeld des Aufpralls nach. Was ist hier passiert? Zerstörungswut? Misslicher Unfall? »Herrn Orleanders großer Auftritt« – so der Titel der Versuchsanordnung von Susanne Kutter im Kunstmuseum Stuttgart für die fünfte Präsentation der Ausstellungsreihe »Frischzelle« – steht in starkem Widerspruch zum musealen Raum.
Die in Berlin lebende Künstlerin Susanne Kutter umkreist mit ihren Installationen und Videoarbeiten immer wieder das »traute Heim«, das durch markante Eingriffe in Aufruhr versetzt wird. In ihrem bekanntesten Video »Flooded Home« (2003) richtete die heute 35-Jährige ein komplettes Wohnzimmer in einem Schwimmbad ein: Nach und nach wird das Wasser eingelassen, Schränke, Sessel und Tische heben langsam ab und schwimmen durch das Becken. Das plötzliche Einbrechen des Chaos und die Zerstörung des geordneten Systems durch eine absurde Maßnahme sind charakteristisch für die Werke von Susanne Kutter. Auch spielerischer Schalk und unbekümmerte Leichtigkeit zeichnen Susanne Kutters »bildhauerische« Aktionen aus.

Zur Eröffnung erscheint eine Künstlerbroschüre.

kuratiert von Simone Schimpf
www.kunstmuseum-stuttgart.de


> TEXT
> KATALOG


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blank0 SUSANNE KUTTER
BIG APPLE
Kunst Raum Wunderkammer, Stuttgart

03.12.2006 - 09.01.2007
Während die historischen Kunst- und Wunderkammer die Abbildung der Welt durch vielfältigste kostbar-seltene Sammlungsstücke abzubilden suchte und durch die individuelle Auswahl der Dinge so etwas wie Sehnsuchtsorte konstruierte, stellt Susanne Kutter das Synonym für einen modernen Sehnsuchtort gleich voran: Big Apple. Die zu Worten geronnenen Objekte, die sich dahinter eröffnen, sind jedoch mitnichten pretiös oder außergewöhnlich: es sind im Gegenteil Chiffren des Alltäglichen.

kuratiert von Gabriele Beßler
www.wunderkammer.de

> KATALOG


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blank0 ART, LIFE AND CONFUSION
47. Oktober Salon, Belgrad

Liste der Künstler:
Adel Abidin, Ana Adamovic, Lucas Ajemian, Victor Alimpiev, Hüseyin Alptekin, Halil Altindere, Rados Antonijevic, Srdjan Arsic, Maja Bajevic, Christiane Baumgartner, Joseph Beuys, Claus Böhmler, KP Brehmer, Candice Breitz, Birgit Brenner, Joan Brossa, Elina Brotherus, Sophie Calle, Paolo Canevari, Mircea Cantor, Jovan Cekic, Olga Chernysheva, Aladin Bugi Corovic, Alexandra Croitoru, Jacob Dahlgren, Alaksandar Dimitirijevic, Braco Dimitrijevic, Elis Eriksson, Matias Faldbakken, Jakup Ferri, Jirrawun Girls, Felix Gmelin, Toril Goksøyr & Camilla Martens, Ion Grigorescu, Asta Gröting, Edi Hila, Kim Hiorthøy, Pravdoliub Ivanov, Gabriele Jerke, Tellervo Kalleinen, Marja Kanervo, Aino Kannisto, Sanna Kannisto, Allan Kaprow, Gülsün Karamustafa, Dorota Kenderová, Sooja-Kim, Vojislav Klacar, Jens Kloppmann, Oliver Kochta-Kalleinen, Natasa Kokic, Jaroslav Kozlowski, Susanne Kutter, Raakel Kuukka, Rosemary Laing, Peter Land, Robert MacPherson, David Maljkovic, Christian Marclay, Vlado Martek, Ana Martinovic, Olaf Metzel, Milen Miltchev, Mihael Milunovic, Aydan Murtezaoglu, Oliver Musovik, Zoran Naskovski, Vukasin Nedeljkovic, Milan Nesic, Tatjana Nesovic, Vladimir Nikolic, Bjørn Nørgaard, Année Olofsson, Nam June Paik, Dragan Papic, Talent Factory/Vladimir Peric, Dan Perjovschi, Finnbogi Pétursson, Yufen Qin, Aurora Reinhard, Mario Rizzi, Gerhard Rühm, Bülent Şangar, Carles Santos, Wael Shawky, Jari Silomäki, Tim Silver, Nedko Solakov, Nina & Miodrag Stankovic, Mladen Stilinovic, Vibeke Tandberg, Sam Taylor-Wood, Rasa Todosijevic, Jelena Tomašević, Milica Tomic, Jaan Toomik, Endre Tot, Jalal Toufic, Anu Tuominen, Nasan Tur, Salla Tykkä, Roi Vaara, Vera Vecanski, Rados Vujaklija, Peter Weibel, Emmett Williams

29.09. – 05.11.2006
The Festival is organized in different museums, galleries and alternative spaces all over the city of Belgrade. It is the oldest representative event in the domain of visual arts in Serbia and was transformed into an international author exhibition of contemporary art two years ago. Thanks to the concept change of the Salon, the public has been given a chance to see numerous and important names from the international art and curatorial scenes and to get a better insight into the current art production on a wider scale. The international character of this event has also made a direct participation of Serbian art scene in the world art production possible.

More than 100 local and foreign artists selected by René Block and his assistants will be presented at the exhibition. A bilingual catalogue with textual interpretations of the project written by the Art Director of the Salon and his assistants will be published for the purpose of this exhibition. The Assembly of the City of Belgrade is the founder and the patron of the October Salon. It is organized by the Belgrade Cultural Centre.

kuratiert von René Block
www.oktobarskisalon.org

> KATALOG


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rom03
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"we will kill you anyway", brennende Zündschnur, die den Schriftzug als Rußspur an der Wand zurück läßt, in La Nuova Pesa, Centro per l‘Arte Contemporanea, Rom
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la_nuova_pesa07
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"Swaying Palm Trees...", Lichtinstallation, La Nuova Pesa, Centro per l‘Arte Contemporanea, Rom
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rom01
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"Herrn Orleanders großer Auftritt", Foyer von La Nuova Pesa, Centro per l‘Arte Contemporanea, Rom
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la_nuova_pesa04
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"exit", Leuchtstoffröhrenobjekt, La Nuova Pesa, Centro per l‘Arte Contemporanea, Rom
blank0 SUSANNE KUTTER
LUXURY, POWER, BEAUTY
La Nuova Pesa, Centro per l‘Arte Contemporanea, Rom

26.09. – 31.10.2006
Anlässlich der Einzelausstellung von Susanne Kutter in der Stiftung "La Nuova Pesa" erscheint ein zweisprachiger Künstlerkatalog.

kuratiert von Giacomo Zaza

> TEXT
> KATALOG


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blank0 HOMESTORIES
Galerie Münsterland, Emsdetten
Kunstverein Grafschaft Bentheim, Neuenhaus

Achim Bitter, Rita Kanne, Clay Ketter, Mirjam Kuitenbrouwer,
Susanne Kutter, Moonho Lee, Ricarda Roggan, Alexandra Ranner, Hiraki Sawa, Günter Wintgens

17.09. - 29.10.2006
Wenn das Interieur gerade aus zeitgenössischer Perspektive (erneut) Interesse verdient, so deshalb, weil das Verhältnis von privatem Leben und Öffentlichkeit weitreichenden Verschiebungen von gesellschaftspolitischer Relevanz unterworfen ist. So haben Stichworte wie New Homing oder Cocooning in den 90er Jahren eine lustvolle Rückbesinnung auf die Vorzüge von Komfort und Behaglichkeit innerhalb der eigenen vier Wände eingeleitet. Was die Bildsprache der Werbung und Magazine als Ausdruck von Wohnglück und Lebensfreude zelebriert, lässt sich andererseits aber auch als Fluchtbewegung, als Abwehr unverarbeiteter Ängste und Konflikte deuten.
Dieser komplexen Gemengelage antworten zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit Mitteln der Irritation, hinter denen je eigene Fragestellungen im Umgang mit dem Gegenstand und seinen psychologischen wie kulturellen Dimensionen zum Vorschein kommen. Von Belang für die Auswahl der Positionen ist somit weder die selbstgenügsame Abschilderung bekannter Wohnformen noch die Wiedergabe subtiler Emotionen und Stimmungen, sondern die offensive Verbildlichung jener ambivalenten Kräfte, die das Interieur an der Schwelle von innerer und äußerer Wahrnehmung, von schöner Oberfläche und substanzieller Sinnkrise beherrschen. Das Projekt wurde gefördert von der Kunststiftung NRW und der GWK - Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit, Münster

kuratiert von Stefan Rasche
www.galerie-muensterland.de
www.kunstverein-grafschaft-bentheim.de

> KATALOG


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blank0 SUSANNE KUTTER & INKEN REINERT

maxim, Köln

30.08.2006
www.maxim-koeln.de


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kleines_glück01
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Dreharbeiten zu "Das kleine Glück", ein Miniaturkutter wird in dem unterirdischen Salzbach in Wiesbaden zu Wasser gelassen
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kleines_glueck02
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Videostill aus "Das kleine Glück"
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das_kleine_glueck03
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Videostill aus "Das kleine Glück", das Miniboot kentert, bevor es sein Ziel (den Rhein)erreicht
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das_kleine_glueck04
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Videostill aus "Das kleine Glück", Kentern des Bootes
blank0 WO BITTE GEHT’S ZUM ÖFFENTLICHEN?
Kunstsommer Wiesbaden 2006

Thorsten Goldberg, Takafumi Hara, Rudolf Herz, Anja Jensen, Peter Johansson, Susanne Kutter, Jürgen Lemke, Susanne Lorenz, Maik und Dirk Löbbert, Studenten der Klasse Löbbert, Stefan Mauck, N55, Julia Scher, Ross Sinclair, Simon Starling, Markus Vater, Florian Wüst.

07.07. - 01.10.2006
Pilotprojekt zur Erkundung urbaner Perspektiven
Das für den Wiesbadener Kunstsommer 2006 konzipierte Ausstellungsprojekt “Wo bitte geht’s zum Öffentlichen? Show me the way to public sphere!” versteht sich als künstlerisches Pilotprojekt zur Erkundung urbaner Potentiale rund um das Thema Öffentlichkeit. Seinen Ausgangspunkt bilden die spezifischen Bedingungen des Areals am Hauptbahnhof, ein im Wandel befindliches Gebiet voller Gegensätze: idealer Nährboden für die Kunst.
Definieren wir den Ort sogenannter Öffentlichkeit als Grenze, als Ort der Überschreitung, der Migration, als Raum auf der Grenzlinie zwischen privat und öffentlich, Kunst und Politik, Vergangenheit und Gegenwart, dann ist das Areal um den Wiesbadener Bahnhof wie kein anderes geeignet, der Frage nach der Öffentlichkeit in Gegenwart und Zukunft nachzugehen. An dieser Schnittstelle prallen unterschiedlichste “Welten” aufeinander, trifft das “offizielle” Wiesbaden auf seinen inoffiziellen “Hinterhof”, das Fremde auf das Heimische, das Chaotische auf das Geordnete. In diesem Areal wird die Kunst zu einem Sensor für Ambivalenzen, zum Scout für einen möglichen Strukturwandel von Öffentlichkeit, zu einem Katalysator für sozioökonomische und kulturperspektivische Fragen.

kuratiert von Martin Henatsch
www.wiesbadener-kunstsommer.de

> KATALOG


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blank0 MEMORY
Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden

08.07 - 13.08.2006
Die Ausstellung zeigt Konzeptentwürfe, Modelle und Hintergrundinformationen des Kunstsommers 2006.

www.kunstverein-wiesbaden.de


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die_andere_seite02
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Videoprojektion "Flooded Home", Fridericianum Kassel
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die_andere_seite07
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"Le Jardin de Fanny", Karton mit Diaprojektion und verschiedenen französischen Produkten, Ansicht Fridericianum Kassel
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die_andere_seite03
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"Le Jardin de Fanny", Detail
blank0 DIE ANDERE SEITE
Kunsthalle Fridericianum Kassel

Henry VIII's Wives, Jens Kloppmann, Susanne Kutter, Julien Maire, Pia Maria Martin

28.06. - 03.10.2006
Die Künstler der Ausstellung transformieren Bilder, die in unserer Gesellschaft schon lange an der Entstehung von Wissen und Meinung beteiligt sind, solche aus Journalismus, Werbung, Kunst oder Wissenschaft. Sie kehren dabei den Herstellungsvorgang um, oder sie nehmen diesen sehr wörtlich. Die Ergebnisse sind mal poetisch, mal ironisch oder auch absurd. Dabei entstehen jedes Mal neue Wirklichkeiten, aber auch Widersprüche, nicht etwa um sie aufzulösen, sondern um der produktiven Freiheit der Bilderfindung willen.

28. Juni 2006: Jour Fixe, Künstlergespräch mit Susanne Kutter

kuratiert von Thomas Niemeyer
www.kunsthalle-fridericianum.de

> KÜNSTLERGESPRÄCH
> KATALOG


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borchardt01
"netto", Leuchtstoffröhrenobjekt
blank0 SUSANNE KUTTER & MARKUS WILLEKE
ZUR FALSCHEN ZEIT AM FALSCHEN ORT
Galerie Peter Borchardt

20.05. - 24.06.2006
Markus Willeke zeigt Aquarelle, die sich thematisch mit Katastrophen oder anderen unwillkürlich hereinbrechenden, meist zerstörierischen Zuständen beschäftigen. Da sieht man Bretterzäune, Warnschilder oder polizeiliche Absperrbänder, die den Übergang in ein chaotisches, lebensfeindliches Umfeld r markieren. Es gibt Rettungshubschrauber, Bildstörungsmeldungen aus dem Fernsehen oder Personen und Häuser, die dem Kontext von Horrorfilmen entnommen sind. Ein riesiges Gemälde von Markus Willeke mit der Aufschrift "We will hurt you" ergänzt die Ausstellung um ein eindeutiges Statement der Bedrohung.
Auch Susanne Kutter beschäftigt sich mit dem Element der Zerstörung. In ihrem Video "Moving Day" wird ein bürgerliches Wohnzimmer in einem Baucontainer eingerichtet, der dann von einem Lkw transportiert wird. Während der Fahrt beginnen sich die Gegenstände scheinbar selbstständig zu bewegen. Das Video zeigt die Veränderung eines intakten, Sicherheit suggerierenden Innenraumes in einen chaotischen, vom Zufall bestimmten Zustand, in dem die Physik außer Kontrolle zu geraten scheint und den ehemaligen Wohnraum komplett zerstört. Ergänzt wird die Ausstellung durch selbst gebastelte Neonschilder, die originalgetreu den Logos bekannter Supermarkt- oder Baumarktketten nachempfunden sind und die materielle Existenz einer perfekten Welt versprechen.
Der Titel der Ausstellung "zur falschen Zeit am falschen Ort" läßt sich demnach als fatalistisches Fazit deuten, zu einer bestimmten Zeit besser nicht an dem von einer Katastrophe heimgesuchten Ort gewesen zu sein. Die Tatsache, dass sowohl der Ort wie auch die Zeit die falsche sind, lässt die Vermutung zu, dass auch in zukünftiger Zeit derselbe Ort nicht wieder schön und intakt sein wird, weil er für unabsehbare Zeit zerstört wurde.

www.galerie-borchardt.de


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blank0 DAS SCHICKSAL DES PARADIESES LIEGT IN SEINER GEOMETRIE
6. Kunst- und Kultursommer 2006
Schloss Untergröningen

Jürgen Albrecht, Sabine K. Braun, Jan Dibbets, Sinje Dillenkofer, Michael Fragstein, Susanne Gerber, Walter Giers, Edgar Gutbub, Kanoko Hashimoto, Klaus Heider, Magdalena Jetelová, Susanne Kutter, Krishna Lahoti, Pavel Mrkus, Yves Netzhammer, Rolf Nikel, Andreas Opiolka, June-Bum Parks, Robin Rhode, Eva-Maria Reiner, Andreas Schmid, Thomas Schönauer, Brigitte Schwacke, Wolfram Ullrich, Bernard Voïta, Seoung Won-Won, Beat Zoderer, Siegfried Zwicker

21.05. - 24.09.2006
Die Intention der Ausstellung “Das Schicksal des Paradieses liegt in seiner Geometrie” (nach einem Zitat von Boris Nieslony, das sich auf Albert Einsteins physikalische Theorie der Struktur von Raum und Zeit bezieht) ist die künstlerische Analyse räumlicher Konstellationen: Raum und Umraum, Ort und Unort, Leere, Form, Farbe, Licht und Zeit, reale und fiktive Architekturen, Konstrukte, Linien und Netzwerke, neue Perspektiven und Dimensionen.
Das Formvokabular der konstruktiv-konkreten Kunst und der fiktionalen Geometrie prägen den Charakter dieser Ausstellung mit den multimedialen Möglichkeiten, in der sich Kunst und Leben zur Wirklichkeitsillusion verbinden.

kuratiert von Otto Rothfuss und Margarete Rebmann
www.kiss-untergroeningen.de

> KATALOG


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M3 - Galerie Gianluca Ranzi, Antwerpen: "Herrn Orleanders großer Auftritt" (Boden), Markus Willeke "Lemieux on a breakaway" (Malerei)
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"Herrn Orleanders großer Auftritt", Detail
blank0 CRASH!
M3 – Galerie Gianluca Ranzi, Antwerpen

Andrea Contin
Frederik Foert
Susanne Kutter
Markus Willeke

28.04. - 03.06.2006
A crash of any kind interrupts the ordinary course of things: it denotes a failure of some sort; something unexpected, shocking, and irreversible. “Crash” and the consequent re-routing the idea entails makes one wonder whether order is interrupted by chaos, or whether there is indeed a greater order in the midst of chaos.
The onomatopoeic title suggests the shape of the works in the show: whether it be the clashing to the floor of the chandelier in Berlin-based artist Susanne Kutter’s installation and video, or Markus Willeke’s painting of a head-on collision between two ice hockey players of the same team, as a scrambled knot of hockey sticks, helmets and players’ limbs, the works all somehow relate to that sudden interruption in time that a crash occasions. Andrea Contin lies peacefully on a sofa only to start kicking it more and more frantically until it is eventually demolished. Frederik Foert plays with our expectations by attaching a toy car to a drill. The video, in which the car alone is in view, looks convincingly like a genuine car crash.
The gradual build-up of momentum, speed, tension, impact and aftermath are all somehow apparent in the presented works, which each render graphically explicit the power of determination that resides in an artist’s act.

 


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anticipation01
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Videoinstalltion "Flooded Home", Museum of Contemporary Photography, Chicago
blank0 ANTICIPATION
MoCP- The Museum of Contemporary Photography, Chicago

David Bate, Andrea Bowers, Janet Cardiff & George Bures Miller, Fischli & Weiss, Susanne Kutter, Karin Müller, Smith/Stewart, Tatterdandelion, Troy Williams

18.03.- 20.05.2006
Anticipation, alternately pleasurable and unnerving, is experienced as a potent emotional, and sometimes visceral, charge. A time-based phenomenon, anticipation involves self-awareness and a feeling of foreboding based on the expectation that something is about to happen. Waiting, unsure and expectant, we experience for some time prickly feelings and a state of heightened consciousness that cross-wires psychological and physical sensation. As Oscar Wilde wrote in his play The Importance of Being Ernest, “This suspense is terrible. I hope it will last!”
The experience of anticipation (like all experience) begins with the senses and unfolds in perception, which, as a philosophical question, cannot be divorced from a consideration of the nature of time and space. In Art as Experience, John Dewey argues that because man is capable of deliberate expression and excels in the face of complexity, time ceases to be “the endless and uniform flow or the succession of instantaneous points.” Rather, he explains, like space it is the “organizing medium of the rhythmic ebb and flow of expectant impulse, forward and retracted movement, resistance and suspense, with fulfillment and consummation.”1 This idea of time as a continual shifting between anticipation and resolution offers an alternative to the dominant contemporary conception of time as a progressive phenomenon marked by a succession of events, a notion that many philosophers and artists, especially since the emergence of video art in the 1960s, have sought to destabilize.
This conception of time as a linear progression is no doubt reinforced by narrative conventions of literature, cinema, and photography, which typically communicate the passage of time through successive, separate frames of imagery. This hasn’t always been the case. Artists have been grappling with the problem of how to best express time in narrative since Antiquity. During the Archaic period of Greek art, for example, the technique of combining multiple moments of a story into one picture frame predominated. 2 From our perspective today, this approach to representation may seem to promote confusing narrative contradictions, however it also hints at the potential for a radically different conception of time altogether. Indeed, instead of pointing to the limitations of the single picture for narrative, it illustrates its possibilities.
Photography is in many ways thought of as the capture of still images from the constantly changing continuum of life. Because we understand (and believe) this, when presented with a photograph, our brain willingly accepts the challenge of filling in the “before” and “after” of the picture. Yet when the image has a durational component, our patience suddenly wears thin. After 100 years of motion pictures as entertainment, and in an age of sound-bites and frenetic internet navigation, we have been trained to expect staccato action and resolution from time-based mediums, if not the ability to move the narrative along ourselves. Yet the effort involved to perceive still and time-based art is in many ways only superficially different. Although still pictures can seemingly be read as a whole in an instant, to really grasp details and comprehend the relationships and content within them we must move our eyes around the image and spend some time thinking. Still photography, like time-based art, is therefore experienced as a spatial phenomenon.

15.03.2006: Künstlergespräch mit Susanne Kutter, Karin Müller und Troy Williams

kuratiert von Karen Irvine
www.mocp.org


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"we will kill you anyway", Aktion, Kunsthaus Essen
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"we will kill you anyway", Schriftzug als Rußspur an der Wand, Installationsansicht Kunsthaus Essen
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"we will kill you anyway", Detail der verbliebenen Rußspur an der Wand
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Videoinstallation "Flooded Home", Kunsthaus Essen
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back_in_five_minutes01
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"Praktiker", "Penny", "netto", "Schlecker", Leuchtstoffröhrenobjekte, Installationsansicht Kunsthaus Essen
blank0 SUSANNE KUTTER
BACK IN FIVE MINUTES
Kunsthaus Essen

04.02. – 19.03.2006
In der Ausstellung "Back in Five Minutes" zeigt Susanne Kutter die Videos "Moving Days" und Flooded Home", sowie verschiedene Leuchtstoffröhrenschilder von Supermarkt- oder Baumarktketten, die sie aus Pappkartons, Acrylglas und farbiger Klebefolie nachgebildet hat. Außerdem wird sie eine neue Arbeit installieren, die im Kunsthaus Essen erstmalig einem Publikum präsentiert wird. Sie nennt diese performative Installation "Zeichnung". Eine Zündschnur wird mit Tesafilm an die Wand geklebt und zur Eröffnung angezündet. Die Rußspur hinterläßt an der Wand den Schriftzug "We will kill you anyway".

www.kunsthaus-essen.de


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"Außerhalb der Sperrstunde", Aktion während der Eröffnung, Galerie Stefan Rasche, Münster (Foto Joachim Schulz)
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"Außerhalb der Sperrstunde", auf Wunsch bekommen die Besucher der Eröffnung Getränke aus der Bar gemixt, Galerie Stefan Rasche, Münster (Foto Markus Willeke)
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"Außerhalb der Sperrstunde", Installationsansicht nach der Eröffnung, Galerie Stefan Rasche, Münster
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"Norma", Leuchtstoffröhrenobjekt, Ansicht: Galerie Stefan Rasche, Münster
blank0 SUSANNE KUTTER
SEARCHING FOR SUSPECTS
Galerie Stefan Rasche, Münster

21.01. - 25.02.2006
Grundlage vieler Installationen und Videoprojekte von Susanne Kutter ist das Interieur, ein an sich klassisches Thema, dessen verbürgte Schutzfunktion die Künstlerin einer radikalen Verwandlung unterwirft. Wegweisend für diese Auseinandersetzung war ihr im Jahre 2001 entstandenes Video "Moving Day", für das sie den Container eines Lastwagens komplett als Wohnraum ausgestattet hat, um dann mit der Kamera jene sukzessiven Verwüstungen aufzuzeichnen, die sich durch die äußeren Erschütterungen während einer 30-minütigen Fahrt durch den Stadtverkehr Münsters ergaben.
Einen ähnlich desaströsen Prozess zeigt auch ihr Video "Flooded Home", bei dem Susanne Kutter ein Schwimmbecken wiederum als komplett möbliertes Wohnzimmer eingerichtet hat. Dieses wird dann geflutet, die Möbel verlieren ihre Standfestigkeit, bis schließlich das Becken vollgelaufen ist und auch die aufzeichnende Kamera sich unterhalb des Wasserpegels befindet. Auf das anfängliche Chaos folgt nunmehr eine höchst poetische Unterwassersequenz, bei der einzelne Einrichtungsgegenstände - ein massiver Sessel, eine Stechpalme - langsam, wie schwerelos durch das Bild treiben.
In ihrer zweiten Einzelausstellung in der Galerie steht im Mittelpunkt ein Schrankobjekt, das sich am Eröffnungsabend vor den Augen des Publikums durch einen Zündmechanismus von einem unverdächtigen Möbelstück in eine opulente Bar verwandelt.

www.galerie-rasche.de


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blank0 LICHTKUNST AUS KUNSTLICHT
ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe

Liste der Künstler
Vito Acconci, Franz Ackermann, Dennis Adams, Marc Adrian, Yaacov Agam, Giovanni Anceschi, Giovanni Anselmo, Stephen Antonakos, Siegrun Appelt, John M Armleder, Werner Bauer, Julien Berthier, Thomas Beth, Joseph Beuys, Alberto Biasi, Thomas Berger, Bigert & Bergström, Vladimir Bonacic, Ecke Bonk, Davide Boriani, Jonathan Borofsky, Martin Boyce, Erich Buchholz, Angela Bulloch, Pol Bury, Nino Calos, Chryssa, Jürgen & Nora Claus, Victoria Coeln, Gianni Colombo, Tony Conrad, Waltraut Cooper, Martin Creed, Björn Dahlem, Gabriele De Vecchi, Koenrad Dedobbeleer, Hugo Rudolfo Demarco, Jürgen Drescher, Sven Drühl, Chiara Dynys, Fred Eerdekens, Viking Eggeling, Olafur Eliasson, Elmgreen/Dragset, Tracey Emin, Manfred Erjautz, Spencer Finch, Berta Fischer, Oskar Fischinger, Fischli/Weiss, Dan Flavin, Joachim Fleischer, Sylvie Fleury, Ceal Floyer, Lucio Fontana, Peter Friedl, Horacio Garcia-Rossi, Alberto Garutti, Kendell Geers, Klaus Geldmacher, Karl Gerstner, Walter Giers, Imi Giese, Paul Gittins, Dominique Gonzalez-Foerster, Felix Gonzalez-Torres, Gun Gordillo, Gerhard von Graevenitz, Tue Greenfort, Helga Griffiths, Bruno Gronen, Gruppo MID, Brian Gysin, Zaha Hadid, Mark Handforth, Daniel Hausig, Werner Haypeter, Klaus Heider, Jeppe Hein, Christian Herdeg, Diango Hernandez, Georg Herold, Lori Hersberger, Nic Hess, Christoph Hildebrand, Noritoshi Hirakawa, Hofstetter Kurt, Carsten Höller, Jenny Holzer, Berthold Hörbelt, Stephan Huber, Markus Huemer, Alfredo Jaar, Birgit Jensen, Dieter Jung, Yoshiaki Kaihatsu, Claudia Kapp, Kazuo Katase, Peter Keene, Rainer Kehres & Sebastian Hungerer, Mike Kelley, Stefan Kern, Jon Kessler, Martin Kippenberger, Astrid Klein, Gyula Kosice, Joseph Kosuth, Brigitte Kowanz, Dieter Krieg, Ferdinand Kriwet, Mischa Kuball, Hans Peter Kuhn, Vollrad Kutscher, Susanne Kutter, Swen Kuttner, Thorbjörn Lausten, Bertrand Lavier, Julio Le Parc, Claude Leveque, Golan Levin, Benita Liebel, Alexander Lieck, David Lieske, Won Ju Lim, Thomas Locher, Sarah Lucas, Adolf Luther, Heinz Mack, Frank Joseph Malina, Bernhard Martin, Manfredo Massironi, Anthony McCall, Paul McCarthy, Christian Megert, Isa Melsheimer, Mathieu Mercier, Mario Merz, Tatsuo Miyajima, Volker Möllenhoff, Simon Dybbroe Møller, László Moholy-Nagy, Achim Mohné, Jonathan Monk, François Morellet, Leonardo Mosso, Reinhard Mucha, Christian Philipp Müller, Jörn Müller-Quade, Matt Mullican, Bruno Munari, Jan van Munster, Maurizio Nannucci, Bruce Nauman, Tim Noble, Germano Olivotto, Tony Oursler, Jorge Pardo, Zdenĕk Pešánek, Goran Petercol, Finnbogi Pétursson, Rudolf Pfenninger, Daniel Pflumm, Otto Piene, Jack Pierson, PIPS:lab, Hermann Pitz, Fabrizio Plessi, Riccardo Previdi, Patrick Raynaud, Martial Raysse, Nikolaj Recke, Erwin Redl, Tobias Rehberger, Anselm Reyle, Jason Rhoades, Hans Richter, Rivka Rinn, Daniel Roth, Tim Otto Roth, Pierre Rovère, Gerhard Rühm, Walter Ruttmann, Michael Sailstorfer, Sarkis, Michael Schmid, Ruth Schnell, Nicolas Schöffer, Patrick Schumacher, Michael Schuster, Kurt Schwerdtfeger, Marie Sester, Paul Sharits, Jessica Shaw, Damir Sokić, Keith Sonnier, Stefan Sous, Aleksandar Srnec, Simon Starling, Katja Strunz, Gerold Tagwerker, Yuji Takeoka, Paul Thek, Jan Timme, Jean Tinguely, Rikrit Tiravanija, Rosemarie Trockel, Joëlle Tuerlinckx, James Turrell, Günther Uecker, Giuseppe Uncini, Gregorio Vardanega, Grazia Varisco, Woody Vasulka, Michel Verjux, Wang Shugang, Robert Watts, Sue Webster, Peter Weibel, Franz West, Pae White, James Whitney, John Whitney, Thomas Wilfred, Dominique Willoughby, Wolfgang Winter, Claudia Wissmann, Johannes Wohnseifer, Manfred Wolff-Plottegg, Teres Wydler, Cerith Wyn Evans, Haegue Yang, Penny Yassour, Joseph Zehrer, Giancarlo Zen, Chen Zhen, Heimo Zobernig, Gilberto Zorio, Christof Zwiener

19.11.2005 – 06.08.2006
Die Welt des Sichtbaren und des Sehens ist bekanntlich die Welt des Lichts. Die Kunst als Feld des Sichtbaren ist - wie die Malerei zeigt - schon immer an das Universum des Lichts gebunden. Das Rätsel um das Wesen des Lichts wurde 1905 von Albert Einstein mit der Welle-Teilchen-Dualität gelöst. Licht ist sowohl eine elektromagnetische Welle als auch ein Strom von Teilchen. Es ist eine Form von Energie, die sich im luftleeren Raum mit einer Geschwindigkeit von 299.792.458 m/s ausbreitet. Trifft Licht auf prismatische Strukturen, so teilt es sich in verschiedene Wellenlängen auf, die als Farben sichtbar werden. Seine Beleuchtungsstärke wird in Lux gemessen und Lumen bezeichnet den Lichtstrom bzw. die Lichtmenge, die von einer Lichtquelle ausgeht.

Erstmalig präsentiert die spektakuläre Ausstellung im ZKM|Museum für Neue Kunst die klassischen Highlights der Lichtkunst, wobei gerade die jüngste Gegenwart überraschende Rückbezüge offenbart. Frühe Positionen bedeutender Künstler wie Dan Flavin, Bruce Nauman, Keith Sonnier, James Turrell, Mario Merz, François Morellet, Ferdinand Kriwet und Maurizio Nannucci verdeutlichen den Einsatz und die Wichtigkeit von künstlichem Licht in Konzeptkunst, Op Art, Arte Povera, u.a.

Aktuelle Produktionen belegen das schillernde Spektrum der vielfältigen Auseinandersetzungen mit dem künstlichen Licht. Die Ästhetisierung konzeptioneller, designbezogener oder physikalischer Problem- und Wahrnehmungsfelder des immateriellen Lichts verdeutlichen Werke von Heimo Zobernig, Sylvie Fleury, Jenny Holzer oder Cerith Wyn Evans, neben Jorge Pardo, Tobias Rehberger oder Olafur Eliasson. Ob ästhetisch, provokant, anspielungsreich oder reduziert, privat oder öffentlich: Tracey Emin, Martin Boyce, Hermann Pitz, Mischa Kuball, Tatsuo Miyajima oder Mike Kelley - in den komplexen Feldern der Lichtbezüge zwischen Avantgarde und Pop wird die Faszination des Mediums üppig und bunt beleuchtet. Die aktuellsten Beiträge und neuesten Technologien, das postmoderne Spiel der Formen und Inhalte, für das exemplarisch Berta Fischer, Benita Liebel, Anselm Reyle, Simon Dybbroe Møller, Björn Dahlem aber auch Jason Rhoades oder Zaha Hadid stehen, faszinieren in tiefgründigen Lichtsphären, ironischen Querverweisen und filigranen Lichtspielen. Ein wahres Feuerwerk der beeindruckend großen und wunderschönen Bandbreite der Lichtkunst aus Kunstlicht entfaltet sich im ZKM|Museum für Neue Kunst.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog von 350 Seiten im Verlag Walther König, Köln.

kuratiert von Peter Weibel, Gregor Jansen
Kuratorische Assistenz: Andreas F. Beitin, Yvonne Ziegler

www.zkm.de

> KATALOG


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blank0 MULTIPLE RÄUME III. Film
ILLUSION UND IMAGINATION IN DER KUNST
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden

Oliver Boberg, Christian Boltanski, Marcel Broodthaers, Marcel Duchamp, Valie Export, Peter Fischli/David Weiss, Christoph Girardet, Rodney Graham, Martin Honert, Achim Hoops, Rachel Khedoori, Yves Klein, Susanne Kutter, Fritz Lang (Emil Hasler, Erich Kettelhut), Malcolm Le Grice, Paul McCarthy/Mike Kelley, László Moholy-Nagy, Matthias Müller, Arnold Odermatt, Nam June Paik, Stefan Panhans, Claus Richter, Hans Richter, Walther Ruttmann, Oskar Schlemmer, Thomas Schütte, Cindy Sherman, Hiroshi Sugimoto and Andy Warhol.

08.10. – 04.12.2005

Im Kino verschränken sich der reale und der fiktive, der architektonische und der filmische Raum. Für die Dauer der Filmaufführung vermischen sich externer und mentaler Raum zu einem multiplen Geflecht. Mit den mechanisch bewegten Bildern des »äußeren« Films korrespondieren die Filme der Imagination, vom »inneren« Auge bewegt. Der Zuschauer wird selbst zu einem – neben dem Kinosaal – zweiten Aufführungsort. Diese Diffusion von architektonischem, projiziertem und imaginiertem Raum beschäftigte die bildenden Künste seit Erfindung des Films, besonders in Videoinstallationen der letzten Jahrzehnte wurde sie eingehend analysiert.
Der dritte Teil der Trilogie »Multiple Räume: Seele, Park, Film« thematisiert anhand verschiedener künstlerischer Positionen, wie das Illusionsmedium Film Innen- und Außenraum, den imaginierten Raum und den physikalisch körperhaften Raum zur gegenseitigen Durchdringung bringt.

Das informative Katalogbuch (Verlag für moderne Kunst Nürnberg) enthält auch die Beiträge des im April 2005 abgehaltenen Symposiums: Kunst-, Film- und Theaterwissenschaftler erörtern die Entwicklung von den Illusionsräumen des Theaters zum Kino als maßgeblicher Raumtechnik der Moderne, von historischen Vorläuferformen des Films bis zu seinem Nachspiel in den virtuellen Räumen der Medienkunst.

kuratiert von Matthias Winzen, Fritz Emslander
www.kunsthalle-baden-baden.de

> KATALOG


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blank0 OPEN ART MÜNCHEN
Dina4Projekte - Galerie für zeitgenössische Kunst

Beat Zoderer
back room: Susanne Kutter

09.09. - 11.09.2005
www.dina4projekte.de


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blank0 HOME SWEET HOME
M3 – Galerie Gianluca Ranzi

George Brecht, Marcel Duchamp, Nan Goldin, Martin Hiddink, Thomas Huyghe, Susanne Kutter, Nam June Paik, Daniel Spoerri, Markus Willeke

09.09. - 10.10.2005.
“Home Sweet Home” is the ironic title given to a group show that gathers together 10 artists whose work has always been centred on the idea of a paradoxical denial of the common functions and characteristics of a familiar environment. The conceptual back and forth between exterior and interior, the vanishing borderline between artificial and natural environment, the cancellation of its physiognomy and its alleged “inhabitability”, the depiction of objects that could seem familiar at first but that reveal hidden and bewildering meanings, are all themes that run through the work of the exhibited artists like a red thread, analysed through different perspectives and different media.
A ready-made by Marcel Duchamp (“Why do not Sneeze Rose Selavy”, 1917-1963) will open the exhibition: a bird cage filled with 152 white marble cubes loses its function as a “home” and becomes something else, shifting from its common use to a deep symbolic context as a consequence of the artistic operation. In the same sense the “Tableau-Piege” (1974) by Daniel Spoerri ceases to be a dining table and becomes a trap for time and expectations. Martin Hiddink works on the delicate boundary between the natural and the artificial: his photos of domestic interiors appear strangely familiar but show us the inconsistency and the erroneousness of vision. Nan Goldin’s photographic images show the opposite situation: they are more real than reality and display the paradox of a familiar “comedie humaine” so true and vivid as to appear staged. Markus Willeke and Thomas Huyghe work on the icons of common, domestic objects that can reflect the dark sides of human projections: a quiet country house can become the most threatening place or a TV screen can be home to our fear and anguish. On the opposite side stands the reassuring vision of Nam June Paik, whose gilded Buddha absorbed in meditation in front of a TV screen testifies to a possible encounter between western materialism and eastern spirituality. George Brecht’s “Chair” (1963) is a Zen meditation on the intrinsic value of the relationship between man and the most common objects in his everyday life. In the video by Susanne Kutter, a state of initial inertia permeates the domestic interior, is then uprooted by a sudden turbulence leading to an open catastrophe and finally ends in the total collapse of the environment.


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blank0 CRASH
Galerie Fiebach und Minninger, Köln

Gülsüm Güler, Grit Hachmeister, Susanne Kutter, Erik van Lieshout, Markus Willeke, Arthur Zalewski

02.07. – 13.08.2005
www.fiebach-minninger.com


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kronleuchter_berlin03
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"Herrn Orleanders großer Auftritt", Aktion im Großen Wasserspeicher, Berlin
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reservoir02
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"Herrn Orleanders großer Auftritt", Detail
blank0 RESERVOIR IX
BEHAUST - UNBEHAUST
Großer Wasserspeicher, Berlin-Prenzlauer Berg

Paul Baartmans, Till Ansgar Baumhauer, Martin Kaltwasser und Folke Köbberling, Alexandra Karrasch, Susanne Kutter, Pia Linz, Barbara Lorenz Höfer, Richard Schütz, David Sánchez, Matthias Stuchtey, Beate Maria Wörz

17.06. – 31.07.2005
Interdisziplinäres Kunstprojekt in den Wasserspeichern von Prenzlauer Berg
2005 findet RESERVOIR als Diskurs zum Thema “behaust – unbehaust” statt. Das Begriffspaar gilt uns als Schlüsselbild für den Zustand der globalisierten Welt. Mit der Durchsetzung der New Economy rund um den Erdball vollzieht sich weltweit in rasantem Tempo eine soziale Polarisierung. Auf der einen Seite die Konzentration von Macht und Ressourcen mit Behausungen aus Stahl, Glas und Beton. Auf der anderen Seite wächst das Heer der Mittellosen und Unbehausten. Immer mehr Menschen sind unterwegs in Zwischenräumen. Sie schlagen Zelte auf, wohnen in Containern, schaffen Provisorien. Sie verlassen den traditionellen Wohnort, die Gemeinschaft, die Familie und gehen dorthin, wo es Arbeit, wo es Wasser, wo es Frieden gibt. Migration ist Überlebensstrategie.
Das Haus als Behausung ist durch die Dialektik von innen und außen bestimmt. Wer drinnen ist, findet das Eigene und definiert das Fremde. Im Sprachgebrauch werden mit den Begriffen behaust – unbehaust sowohl äußere Gegebenheiten, als auch innere Zustände, materielle Fakten, als auch seelische Befindlichkeiten bezeichnet. Dem Haus, in dem gewohnt wird, kommt eine besondere Bedeutung zu. Ganz gleich ob es Jurte oder Container, Reihenhaus oder Hochhaus, Lehmhaus oder Wolkenkratzer ist, die Behausung stiftet Identität. Sie gibt Raum für Gedanken, Erinnerungen, Träume. Sie beweist Stabilität oder täuscht diese vor. Was geschieht, wenn tradierte soziale Gefüge auseinanderbrechen? Wo finden die Menschen ihren Ort, die neue Behausung?

kuratiert von Barbara Rüth
Veranstalter: Kulturamt Berlin Pankow und Förderband e.V. Kulturbüro
www.reservoirs.de


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art_frankfurt
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Messestand Galerie Stefan Rasche, Art Frankfurt 2005, Malerei: Markus Willeke, Susanne Kutter: "real,-" (Leuchtstoffröhrenobjekt), Modell auf Sockel, Videokabine
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frankfurt_modell02
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"Art Frankfurt 1:10", Sockel mit Modell und Videokamera, im Hintergrund: Videokabine, Messestand Galerie Stefan Rasche, Münster
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frankfurt_projektion
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"Art Frankfurt 1:10", Videoaufnahme durch das Modell, mit den Messebesuchern im Hintergrund
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frankfurt_modell
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"Art Frankfurt 1:10", Modell des Messestandes (Maßstab 1:10), mit Videokamera im Hintergrund, die das Modell und die Besucher filmt
 
blank0 MARKUS WILLEKE & SUSANNE KUTTER
ART FRANKFURT 2005, FÖRDERKOJE
Galerie Stefan Rasche

Der Messestand mit allen Kunstwerken wurde im Verhältnis 1:10 als Modell nachgebaut. Das Modell stand auf einem Sockel, und eine Videokamera filmte das Innere des Modells und gleichzeitig die Messebesucher, die vorüber gingen oder sich das Modell anschauten. Das Video wurde in einer Kabine auf eine Leinwand projiziert.

30.04. - 01.05.2005


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stagediven01
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"Some words with a cannibale", Installationsansicht Kurt - Galerie Foert/Garanin, Berlin
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grillen_modell
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"Some words with a cannibale", Modell mit Miniaturwohnzimmer, Grillen und Videokamera
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stagediven03
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"Some words with a cannibale", Live-Videoprojektion der Kameraaufnahme von dem Modell, Kurt - Galerie Foert/Garanin, Berlin
blank0 SUSANNE KUTTER
STAGEDIVEN
Kurt – Galerie Foert/Garanin, Berlin

Im vorderen Galerieraum steht das Modell eines Miniaturwohnzimmers auf einem Sockel, dessen Inneres mit einer Videokamera gefilmt wird. In dem Modell befinden sich mehrere Grillen. In einem anderen Raum wird das Videobild live mit einem Videoprojektor an die Wand projiziert.

18.03. - 23.04.2005


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blank0 REFLECTION - REFLEKSIJA
NCCA - National Center for Contemporary Arts, Moskau, NCCA - National Center for Contemporary Arts, Nizhnij Novgorod

29.02. – 20.03.2005
NCCA - National Center for Contemporary Arts, Moskau

24.06. – 19.07.2005
NCCA - National Center for Contemporary Arts, Nizhnij Novgorod

Jurij Albert, Emmanuelle Antille, Ingo Gerken, Vadim Zacharov, Irina Korina, Susanne Kutter, Vladimir Kuprijanov, Jurij Lejderman, Andrej Monastyrskij, Irina Nachova, Pavel Pepperstejn, Jens Reinert, Susanne Janin

kuratiert von Irina Gorlova
www.ncca.ru

> KATALOG


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blank0 NEUE HEIMAT (Teil I)
Galerie Stefan Rasche

Ralph Merschmann, Andrea Hold-Ferneck, Markus Willeke, Susanne Kutter, Volker Saul, Hein Spellmann, Walther Schwiete, Rita Kanne

23.01. – 05.03.2005
www.galerie-rasche.de


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blank0 SELFMADE
Galerie Weisser Elefant
Bezirksamt Mitte Berlin/Kulturamt

Etienne Boulanger, Nine Budde, Franz Höfner & Harry Sachs & Natascha Rossi & Markus Lohmann, Matthieu Husser, Folke Köbberling & Martin Kaltwasser, Susanne Kutter, Johannes Raether, Sylvie Rodriguez, Christof Zwiener.

08.01. - 05.02.2005
kuratiert von Spunk Seipel


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gwk02
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Videostill aus "to live in paradise"
blank0 GWK FÖRDERPREISAUSSTELLUNG 2004
SUSANNE KUTTER & VERENA SCHAUKAL
Kunstverein Münsterland

04.12.2004 - 16.01.2005
Die Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit vergibt jährlich Förderpreise an Nachwuchskünstler aus den Sparten Bildende Kunst, Musik und Literatur. 2004 erhalten Susanne Kutter und Verena Schaukal den Förderpreis für Bildende Kunst. Neben den Arbeiten "flooded home" und "real," wird von Susanne Kutter auch das Video "to live in paradise" im Kunstverein Münsterland gezeigt. Es handelt davon wie sechs Goldfische in einem Teich ausgesetzt werden.
Anläßlich der Ausstellung erscheint ein Einzelkatalog mit DVD.

www.gwk-online.de

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jahresgaben_muenster
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"real,- (en miniature)", Jahresgabe für den Westfälischen Kunstverein
blank0 JAHRESGABEN 2004
Westfälischer Kunstverein

03.12. - 09.01.2005
Guillaume Bijl, Michał Budny, Valérie Favre, Diango Hernández, Susanne Kutter, Sekyung Lee, Robert Lippok, Mark Schlesinger, Viola Yesiltac, Markus Willeke

real,- (en miniature)
50 x 17 x 5 cm
Holz, Pappe, Acrylglas, farbige Klebefolie, 12-Volt Glühbirnen, Klebeband, Netzteil

www.westfaelischer-kunstverein.de


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blank0 BELIEVE IT OR NOT
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

16.10. - 28.11.2004
Cisca Bogman, Filippa Cesar, Beate Engl, Miklos Gaál, Alexander Györfi, Alen Hebilovic, Martin Kaltwasser, Dagmar Keller/Martin Wittwer, Eva Könnemann, Susanne Kutter, Caroline Labusch, Joep van Liefland, Thomas Michalak, June Bum Park, Oliver Pietsch, Jens Reinert, Matthias Röhrborn, Sabine Schirdewahn, Corinna Schnitt, Heiner Mühlenbrock.

kuratiert von Claudia Burbaum, Oliver Pietsch und Matthias Röhrborn
www.kunstraumkreuzberg.de


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Förderpreisausstellung "Wochenmarkt", Installationsansicht Westfälischer Kunstverein, Münster
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wochenmarkt02
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"real,-" Leuchtstoffröhrenobjekt, Westfälischer Kunstverein, Münster
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wochenmarkt_detail
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"real,-", Detail
blank0 WOCHENMARKT
FÖRDERPREIS 2004
Westfälischer Kunstverein

Alexandra Kürtz, Susanne Kutter, André-Philip Lemke, Antonia Low, Gertrud Neuhaus, Thomas Schauder, Sven Stuckenschmidt

real,-
320 x 100 x 20 cm
Holz, Pappkarton, Acrylglas, farbige Klebefolie, Leuchtstoffröhren, Klebeband

15.10. - 14.11.2004
www.westfaelischer-kunstverein.de


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blank0 A/MAZE
Tréfilerie, Brüssel

Gerry Clara, Yvonne de Grazia, Wim Delvoye, Johan Deschuymer, Lise Duclaux, Pieterjan Ginckels,
Guy Giraud, Luc Grossen, Manfred Jade, Ingeborg Knigge, Susanne Kutter, Emilio Lopez Menchero,
Sylvie Macias-Diaz, Ana Miguel, Isabelle Rouquette, Benoît Roussel, Kurt Ryslavy, Annelies Thys,
Pieter Vermeersch, Koen Wastijn

02.10. - 31.10.2004
Der Titel der Ausstellung läßt sich doppelt deuten, indem er zum einen auf das Wort “a maze” (das Labyrinth) verweist und zum anderen auf das Verb “amaze” (in Staunen versetzen). Die Ausstellung findet in der ehemaligen Matratzenfabrik EPEDA statt.

kuratiert von Philippe Braem


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goldrausch_film
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Videostill aus "Moving Day"
blank0 Goldrausch FILM
Kino Arsenal, Berlin

01.10.2004
Fünf Teilnehmerinnen des Goldrausch Künstlerinnenprojektes zeigen filmische Arbeiten und Dokumentationen. Das Programm mit anschließender Diskussion wird von Dorothee Wenner moderiert. (Freie Filmemacherin, Journalistin, Mitglied im Auswahlkomitee "Internationales Forum" der Berlinale)

1. Janine Sack: "be yourself!" Trailer (2003)
2. Mona Jas: "Ideale" (2004)
3. Farida Heuck, Ralf Homann, Manuela Unverdorben (Schleuser.net): "Pass-Fix" (2000)
4. Ania Corcilius: "Brasilia - Brasilandia" (2001)
5. Susanne Kutter: "Moving Day" (2001)

www.goldrausch-kuenstlerinnen.de


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blank0 GOLDRAUSCH 2004
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Carla Åhlander, Barbara Breitenfellner , Anja Corcilius, Ina Geißler, Geka Heinke, Farida Heuck, Mona Jas, Anja Kempe, Susanne Kutter, Inken Reinert, Janine Sack, Kathrin Schiffbauer, Alexandra Schlund, Judith Siegmund, Anke Westermann

28.08. – 03.10.2004
Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT ist ein Förderprogramm für Bildende Künstlerinnen, finanziert von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Berlin und den Europäischen Sozialfonds. Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Einzelkatalog jeder Künstlerin.

www.goldrausch-kuenstlerinnen.de
www.kunstraumkreuzberg.de

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blank0 50. INTERNATIONALE KURZFILMTAGE OBERHAUSEN

29.04. - 04.05.2004
im Programm der Förderfilme, Filmstiftung NRW

www.kurzfilmtage.de


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ringenberg01
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Videoinstallation "Flooded Home", Schloss Ringenberg
blank0 panicROOM
Projekt Transistor, Schloss Ringenberg, Hamminkeln

Tine Benz, Marc Bijl, Helmut Dick, Mathilde ter Heijne, Christian Heilig, Susanne Kutter, Lucas Lenglet, Thorsten Nass, Alexander Wolff

25.04. – 13.06.2004
panicROOM war ein prozesshaft angelegtes Ausstellungsprojekt mit neun deutschen und niederländischen Künstlern. Der "Panic room" ist ein in amerikanischen Luxusbehausungen weitverbreiterter (Sicherheits-)Raum, der seine Insassen gleichsam auf eine auktoriale Ebene wie in eine klaustrophobische Situation befördert. Dass sich Sicherheit und Ausgeliefertsein verschränken und zu Kategorien individueller Perspektivgebung gerinnen, lässt den "Panic room" im übertragenen Sinne auch als ein Bild für das zeitgenössische Kunstgeschehen aufscheinen.
Das Projekt basierte auf einem zweitägigen Arbeitstreffen der Künstler im Schloss im Sommer 2003. Anliegen war, sich mit den je eigenen künstlerischen Verfahren in Ringenberg auf die Suche nach dem Ort der Kunst zu begeben sowie das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft vor Ort zu befragen mit dem Ziel, eine gemeinsame Ausstellung zu konzipieren. In Folge haben alle neun Künstler neue Arbeiten eigens für den Innen- und Außenraum entwickelt, die von den vorgefundenen Gegebenheiten in Ringenberg ausgehen und Bezug nehmen auf das Schloss, als historischen/identitätsstiftenden Ort, als Ausstellungs-/Stipendiatenzentrum sowie als Plattform im deutsch-niederländischen Kulturdialog. Die einjährige Ausstellungsvorbereitung ereignete sich als ein ortsbezogenes und zugleich experimentell angelegtes Vorgehen, das für alle Beteiligten unvorhergesehene soziale wie kommunikative Prozesse eröffnet hat. Denn die Kunst entstand teilweise in einer Art koproduktiver Bauhüttensituation mit dem Publikum. Rentner, Schüler, Handwerker, Arbeitslose, aber auch Betriebe und deren Belegschaften haben unentgeltlich über Wochen mit den Künstlern gearbeitet bzw. Materialien für die Kunstwerke her-/bereitgestellt. Diese Abläufe waren wesentlicher Bestandteil von "panicROOM", zumal sie bereits mit den ersten Planungen einsetzten - etwa mit der Frage der Machbarkeit einzelner Projekte. Der Publikumszuspruch der Ausstellung war überragend. Ohne ihre objekthaft-sinnlichen Qualitäten aufzugeben, hat die Kunst Grenzen übersprungen und vielen Beteiligten ganz neue Erfahrungen ermöglicht. Nicht zuletzt haben der Einblick in und die Teilnahme an produktiven Abläufen auch den Ort selbst nachhaltig im Bewusstsein zahlreicher Menschen verankert.

kuratiert von Gudrun Bott, Marcus Lütkemeyer
www.schloss-ringenberg.de

> KATALOG "Neue Werkstrategien"


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blank0 GERMAN VIDEO ART 2000-2002
Platform Garanti Contemporary Art Center, Istanbul

20.04.04 - 24.04.2004
Jung-Min Bae, Peter Becker & Stefan Holmeier, Sandra Draschaft & Marc Thurow, Cornelia Erdmann, Beate Geissler & Oliver Sann, Sven Harguth, Hartmund Jahn, Min Kim, Susanne Kutter, Eric Lanz, Bernd Mattiebe, Bjørn Melhues, Matthias Müller, Claudia-Aline Müller-Hermann & Ruth Katharina Scheel, Bianca Rampas, Anke Schäfer, Harald Schleicher, Nora Schmidt, Reni Scholz, Jan Verbeek, Anna Werkmeister

www.platform.garanti.com


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blank0 GERMAN VIDEO ART 2000-2002
Festival International de Film et Video de Creation, Académie Libanaise de Beaux-Arts, Beirut

20.04. – 23.04.2004
The Marl Video Art Award has been part of the art scene for twenty years now. It has become an attentive observer of the development of an art form that just in the last few years has gained a permanent place in the art world.142 video tapes were submitted in 2002. The presented selection shows the award winning films and 17 additional tapes which were selected by the main jury as a special exhibition for the Goethe-Institut.

www.fifvc.com


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antwerpen02
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"Nepal vario", Installationsansicht nach dem 'Puderzuckerschneesturm', M3 - Galerie Gianluca Ranzi, Antwerpen
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"Nepal vario", Aktion während der Eröffnung, M3 - Galerie Gianluca Ranzi, Antwerpen
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antwerpen04
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"Nepal vario", Detail
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antwerpen03
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"Parkleuchte", Foto
blank0 SUSANNE KUTTER
CATASTROPHES AND OTHER COMICAL MATTERS
M3 – Galerie Gianluca Ranzi

01.04. – 15.05.2004
The first individual exhibition of Susanne Kutter in Belgium featured two principal works: the large installation “Nepal Vario” arranged by the artist specifically for the gallery interior, and her last video, titled “Flooded Home”. The work of the young German artist, centers of the theme of the physical destruction and conceptual overturning of a prearranged environment. In fact, the artist painstakingly reconstructs a domestic interior, varying its characteristics, typology and even dimensional scale according to the work.
In the installation “Nepal Vario” a large mountain tent is pitched inside the gallery. The venue is invaded by “another” space: a camping tent containing all the typical relative paraphernalia, with signs of recent use. The equilibrium is shattered when the dense layer of powdered sugar the artist has distributed inside the tent begins to be scattered, agitated and dispersed by a jet of compressed air issuing from a garden hose connected to a compressor. A true storm of powder is created, but only inside the tent.
The conceptual overturning between exterior and interior, used and abandoned places, the paradoxical denial of the “protective” function of the environment, the cancellation of its physiognomy and its alleged “inhabitability” are themes that run through the work of Susanne Kutter like a red thread; they are also present in her last video “Flooded Home”. In fact, a true “living room” of real dimensions is here gradually flooded until it is completely destroyed and submerged. The slow agony of the domestic environment is filmed by an underwater video camera that inexorably witnesses the devastating effect of the water on the furniture, small objects, rugs, lamps television apparatuses and so on, from their fall, real and symbolic, to their weightless floating in a space flooded with water.

 


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blank0 GERMAN VIDEO ART
THE 10th MARL VIDEO AWARD
CCA - Centre for Contemporary Arts, Glasgow

Jung-Min Bae, Peter Becker & Stefan Holmeier, Sandra Draschaft & Marc Thurow, Cornelia Erdmann, Beate Geissler & Oliver Sann, Sven Harguth, Hartmund Jahn, Min Kim, Susanne Kutter, Eric Lanz, Bernd Mattiebe, Bjørn Melhues, Matthias Müller, Claudia-Aline Müller-Hermann & Ruth Katharina Scheel, Bianca Rampas, Anke Schäfer, Harald Schleicher, Nora Schmidt, Reni Scholz, Jan Verbeek, Anna Werkmeister

21. - 22.02.2004
Now in its 20th year, the bi-annual Marl Video Art Award, most recently awarded in May 2002, is one of the most important awards in this art form, providing extensive media exposure and a public platform for video art, video installations and sound art. The award-winning works, together with other entries, are toured internationally by the Goethe Institut.
The screening on Saturday 21 features Skip and Return, the award winning film by Jan Verbeek alongside 8 more exhibited works and an introduction by Dr. Uwe Rüth, Director of the Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl, one of the founders of the Marl Video Art Award. Sunday 22 includes screenings of an additional 12 films including “Moving Day” by Susanne Kutter and “Ich brauche Deine Augen” by Anke Schäfer.

Organised by the Skulpturenmuseum Glaskasten (city of Marl, Northrhine Westphalia) in association with the Adolf-Grimme-Institut, the TV arts programme Aspekte, the Media Art Academy Cologne and the Goethe Institut.

www.cca-glasgow.com


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allee_der_kosmonauten03
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"Sonntag Nachmittag um vier", Installationsansicht, Galerie Stefan Rasche, Münster
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rasche02
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"Sonntag Nachmittag um vier", Detail: Wohnzimmermodell mit Fliegen und Videokamera
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allee_der_Kosmonauten04
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"Sonntag Nachmittag um vier", Videostill
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blank0 SUSANNE KUTTER
ALLEE DER KOSMONAUTEN
Galerie Stefan Rasche, Münster

06.06. – 20.06.2003
Ganz ohne Zerstörungen und doch von heftigen Tumulten beherrscht, vollzog sich das filmische Geschehen in "Sonntag Nachmittag um vier", einer Video-Installation, die Susanne Kutter in der Galerie realisiert: 15 Stubenfliegen waren in die Box eines Miniaturwohnzimmers gesperrt, das als Live-Bild an die Wand des verdunkelten Raumes projiziert wurde. Was zunächst, täuschend echt, als ganz normale Wohnstube erschien, änderte seine Dimension dramatisch, sobald die Fliegen geräuschvoll umherschwirrten: Eine Invasion riesenhafter Mutanten, die das Zimmer in einen höchst suspekten Ort verwandelten. Auch hier wurde der private Innenraum somit zum Set jener unheimlichen Kräfte, die hinter der Oberfläche häuslicher Verhältnisse lauern, um - einmal entfesselt - eine substanzielle Sinnkrise auszulösen.

www.galerie-rasche.de


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blank0 OVERDRIVE
GESCHWINDIGKEIT UND MOBILITÄT IN DER ZEITGENÖSSISCHEN KUNST
Galerie der Stadt Sindelfingen
Galerie der Stadt Tuttlingen

14.04. – 15.06.2003
Galerie der Stadt Sindelfingen

27.06. – 07.09.2003
Galerie der Stadt Tuttlingen

Matthias Aeberli, Reinhard Doubrawa, Bob Gramsma, Uschi Huber, Susanne Kutter, Rivka Rinn, Ina Weber, Günter Wintgens, Jost Wischnewski

In der Fahrzeugtechnik bezeichnet “overdrive” einen Schnellgang, den das Getriebe automatisch zuschaltet, um das Reisetempo auf hohem Niveau zu stabilisieren. Unverkennbar liegt darin eine symbolische Lesart, die sich längst auf nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens, auf seinen hochfrequenten Rhythmus übertragen lasst: Denn ob Fast Food oder Internet – unsere Kultur ist das Produkt zunehmender Geschwindigkeit, die Zeit und Raum zu minimieren sucht. Neben der Beschleunigung von Information und Kommunikation gilt dies in besonderer Weise für unser noch immer expandierendes Verkehrswesen, das uns, ein Volk der Pendler und Passagiere, in permanenter Bewegung hält.
Inwieweit diese Motive auch als mediale Metaphern wirksam werden, ja inwieweit Kunst und Reisen auf wesensverwandter Transformation beruhen, sind weitere Fragen, denen die Ausstellung im Dialog von Fotografie, Video, Malerei, Skulptur und Installation nachspüren.
Auszug aus dem Vorwort von Otto Pannewitz und Marjetta Hölz

kuratiert von Stefan Rasche
www.galerie-maichingen.de

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kunstpreis_huerth
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"Nepal vario", Innenansicht des Zeltes vor der Aktion, Installationsansicht Kunstverein Hürth
blank0 INTERNATIONALER KUNSTPREIS DES KUNSTVEREIN HÜRTH
SKUPTUREN/OBJEKTE/INSTALLATIONEN
Kunstverein Hürth, Düsseldorf

Lucia Dellefant, Stefan Demming, Thomas Gerhards, Sabine Groß, Heidrun Günther, Insook Ju, Danuta Karsten, Thomas Klegin, Johannes Kloosterhuis, Susanne Kutter, Olga Lamm, Doreen McCarthy, Ursula Molitor & Vladimir Kuzmin, Hansu Lee, Anne Nissen, Dirk Paschke & Daniel Milohnic, Joanna Schulte, Johanna Schwarz, Hubert Steins, Stefan Stoll, Dörte Wehmeyer, Mirja Wellmann, Claudia Wissmann, Veronika Witte

27.09. – 10.11.2002
www.kunstvereinhuerth.de


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blank0 TRENDWÄNDE 2002
Kunstraum Düsseldorf
Mark Formanek
Susanne Kutter
Benjamin Nachtwey

27.09. – 06.10.2002
kuratiert von Ulla Lux, Johannes auf der Lake, Michael Voets
www.duesseldorf.de/kunstraum


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blank0 AUSSTELLUNG ZUM 10. MARLER VIDEO-KUNST-PREIS
Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
Caligari Filmbühne, Wiesbaden
Neues Museum Weserburg, Bremen
Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen

Jung-Min Bae, Peter Becker & Stefan Holmeier, Sandra Draschaft & Marc Thurow, Cornelia Erdmann, Beate Geissler & Oliver Sann, Sven Harguth, Hartmund Jahn, Min Kim, Susanne Kutter, Eric Lanz, Bernd Mattiebe, Bjørn Melhues, Matthias Müller, Claudia-Aline Müller-Hermann & Ruth Katharina Scheel, Bianca Rampas, Anke Schäfer, Harald Schleicher, Nora Schmidt, Reni Scholz, Jan Verbeek, Anna Werkmeister

25.05. – 30.06.2002
Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
www.marl.de/skulpturenmuseum

Frühjahr 2003
Caligari Filmbühne, Wiesbaden

2003
Neues Museum Weserburg Bremen

07.03. - 18.04.2004
Kunsthalle Erfurt im Haus zum Roten Ochsen

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deltawerk_solingen
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"Swayin Palm Trees...", Installationsansicht Kunstraum Deltawerk, Solingen
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deltawerk
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"Swaying Palm Trees...", Lichtinstallation, Detail
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blank0 SUSANNE KUTTER & MARKUS WILLEKE
INSTALLATION/MALEREI
Kunstraum Deltawerk, Solingen

05.04. – 05.05.2002
www.deltawerk.de


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blank0 AUS BEI MIT NACH VON ZU SEIT
AUSSTELLUNG JUNGER KUNST
Künstlerhaus Dortmund

05.04. – 05.05.2002
Sekyung Lee, Johanna Reich-Ziegenthaler, Byen UngPil, Jan Deyrieux, Max Suedhues, Filipe Vieira, Meewha Lee, Eunyoung Lee, Alex Mora, Changwon Lee, Justine Stempkowski, Theresa Frölich, Edith Micansky, Manuela Martmann, Dirk Hennig, Maria Hamprecht, Susanne Kutter, Andreas Märker, Matthias Fechner, Kathrin Wolkowicz, Simone Stecker, Stephanie Brysch, Ingo Schnieders, Damaris Salewski

www.kuenstlerhaus-dortmund.de

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blank0 KUNSTPREIS JUNGER WESTEN 2001
SKULPTUR
Kunsthalle Recklinghausen

02.12.2001 – 20.01.2002
Sonja Alhäuser, Alexander Braun, Alexandra Druwe & Holger Wüst, Joachim Fleig, Ulrich Genth, Katrin Glanz, Jürgen Heinert, Jeong Jeong-Ju, Andreas Kaiser, Jan Köchermann, Gereon Krebber, Julia Kröpeling, Susanne Kutter, Karin Lundmann, Sandra Munzel, Wolfgang Plöger, Mandla Reuter, Michael Sailstorfer, Jan Schmidt, Florian Slotawa, Matthias Vatter, Ralf Werner

www.kunst-in-recklinghausen.de

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blank0 18. KASSELER DOKUMENTARFILM- UND VIDEOFEST
MONITORING - MEDIENINSTALLATIONEN IM KULTURBAHNHOF
Kulturbahnhof Kassel

Stan Douglas, Candice Breitz, Eric Hattan, Jörg Herold, Ute Hörner & Mathias Antlfinger, Annette Hollywood, Susanne Kutter, Katrin Leitner & Walter Peter, Christine Löhr, Christoph Rütimann, Jaap de Ruig, Rada Šešić, Thomas Sterna, Florian Thalhofer

14.11. – 18.11.2001
www.filmladen.de/dokfest


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koeln_kunst
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"Nepal vario", Installationsansicht Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln
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koeln_kunst03
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"Nepal vario", Video von der Aktion bei der Eröffnung, Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln
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koeln_kunst04
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"Nepal vario", Video von der Aktion bei der Eröffnung, Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln
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blank0 KÖLN KUNST 6
Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln

Lena von Achenbach, Birgit Antoni, Rosa Barba, Ute Bartel, Matthias Beckmann, Victoria Bell, Rosy Beyelschmidt, Heiner Blumenthal, Eva Bodemer, Karl-Karol Chrobok, Luis Cruz, Georg Dickas, Friederike van Duiven, Kurt Ebbers, Ursula Eichinger, Klaus Fritze, Frauke Gerhard, Ruth Gilberger, Gillian Gocking, Gruppe MINUS, Edgar Gutbub, Axel Höpter, Alexander Honory, Arno Jansen, Beate Jochims, Dieter Kraemer, Susanne Kutter, Gabriele Kutz, Rüdiger Last, Christiane Löhr, Behzad Mahmoudpour, Maren März, Hiro Matsuoka, Takashi Mitsui, Klaus-Peter Müller, Rosa Nagel, Ute Nagelschmidt, Koken Nomura, Maria Paffenholz, Bernhard Peters, Brigitte Reisz, Achim Riechers, Erhard Christian Schiller, Julia Seidensticker, Susanne Themlitz, Irene Vigener, Odilo Weber, Petra Weifenbach, Marlini Wickramasinha, Michael Zar

09.10. – 10.11.2001

Eine Veranstaltung des BBK, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Köln, ausgewählt von: Dieter Horky, Dr. Winfried Gellner, Kasper König, Prof. Karl Marx, Elisabeth Vary

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direttissima05
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"Moving Day", im Innern eines Baucontainers wurde ein Wohnzimmer eingerichtet und eine Videokamera installiert
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direttissima02
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Dann wurde der Baucontainer vom alten Akademiegebäude zum neu errichteten "Leonardo-Campus" in Münster transportiert. Dabei gerät die Einrichtung des Wohnzimmers in Bewegung.
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direttissima09
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"Moving Day", Videostill
blank0 DIRETTISSIMA
Ein Ausstellungsprojekt im Stadtraum von Münster

Wiebke Bartsch, Hugo Boguslawski, Henrike Daum, Bettina Dettmer, Kinga Wanda Dunikowski, Martin Durham, Christel Fetzer, Frederik Foert, Ulrich Genth, Carsten Gliese, Reinhard Hölker, Stephan Homann, Anja Jensen, Andreas Kaiser, Kirsten Kaiser, Andreas M. Kaufmann, Thomas Klegin, Ruppe Koselleck, Udo Kramer, Susanne Kutter, André-Philip Lemke, Dragan Lovrinovic, Antonia Low, Tazro Niscino, Nicole Pawlowski, Olivia Seiling, Dorothea Schüle, Henri Alain Unsenos, Sukyun Yang & Insook Ju

11.02. – 08.04.2001
Achsen können ihre Umgebung unterwerfen und sich dienstbar machen: die Herrschaftsachsen von Rom bis Versailles. Achsen können aber auch Orte verbinden und Kommunikation herstellen: die Achse von “direttissima”. Sie schlägt eine Brücke vom alten Gebäude der Kunstakademie zum Neubau auf dem Leonardo-Campus. Sie wird nur im Kopf oder – kartografisch – mit dem Lineal gezogen. Sie ist imaginär und konzeptuell. Sie durchquert die Stadt mit einer Logik, die sich nur vom Anfang und vom Ende her verstehen läßt. Die Orte, die sie markiert, bewahren dagegen ihre Individualität, wie sich das für Kunstwerke gehört. Diese stehen, liegen, hängen oder schwimmen an wichtigen Straßen, auf signifikanten Plätzen oder auf dem Aasee. Was wir im einzelnen konkret erleben, unterscheidet sich dabei fundamental von der strengen cartesianischen Geometrie ihrer Anordnung – eine Erfahrung, die spätestens seit der Minimal Art zu unseren Grunderfahrungen im Umgang mit zeitgenössischer Kunst gehört. Wissen und Wahrnehmung fallen auseinander. Die Spannung liegt darin, dass beide Annäherungen gleichermaßen produktiv sind. Sie stehen in einer Dialektik zueinander. Eine Doppelcodierung, die 19 Stationen im Stadtgebiet erfaßt.

kuratiert von Martin Henatsch
Textauszug von Manfred Schneckenburger

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wewerka_pavillon01
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"5 ZKB, mit Blick aufs Meer", Ausstellungsraum Wewerka Pavillon am Aasee, Münster
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wewerka_pavillon02
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"5 ZKB, mit Blick aufs Meer", Ansicht Büro, Detailansicht: Wewerka Pavillon, Münster
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wewerka_pavillon08
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Detail: Schreibtisch
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wewerka_pavillon05
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Ansicht: Schlafzimmer, mit Dachlattenkonstruktion für die Hängelampe, Ausstellungsraum Wewerka Pavillon, Münster
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wewerka_pavillon04
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"5 ZKB, mit Blick aufs Meer", Seitenansicht: Ausstellungsraum Wewerka Pavillon, Münster
blank0 SUSANNE KUTTER
5 ZKB, MIT BLICK AUF’S MEER
Ausstellungsraum “Wewerka Pavillon”, Münster

09.07. – 13.08.2000
Susanne Kutter hat nicht ihren privaten Traum vom Wohnen realisiert, kein Cote d’Azur-Charme durchfließt ihre Einrichtung des Pavillons. Und Meeresduft wird nicht einmal per Raumbelüfter ausgeströmt. Und doch gibt die Wohnung vor, Privatraum zu sein allerdings ohne dessen traditionell wichtigstes Kennzeichen: seine Abgeschlossenheit zur Öffentlichkeit hin. Die Intimität, die in den Spuren der Sperrmüllmöbel liegt, wird nun gnadenlos dem Licht der Öffentlichkeit preisgegeben. Dieser Zusammenfall von Privatheit und Öffentlichkeit, bzw. die Auflösung der Grenzen des Persönlichen, auch dieser historische Paradigmenwechsel unserer Gesellschaft findet in der “Fünf Zimmer Wohnung Küche Bad mit Blick aufs Meer” seinen Widerhall: Die Künstlerin zeigt uns Wohnen – im wörtlichen Sinne – ohne Grenzen. Und dazu paßt, daß der idyllisch begrenzte Aaseeblick – nicht ohne Ironie – in einen grenzenlosen “Blick aufs Meer” übersetzt wird.
Das “Interieur” ist alleiniges Produkt der Wegwerfgesellschaft. Jedes ihrer Möbelstücke stammt vom Sperrmüll, der öffentlichen Entsorgungsstation des Privaten, ist also eigentlich bereits ausgesondert. Die fiktive Raumaufteilung [und deren Einrichtung] mit einem Kinder- und Jugendzimmer, einem Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer, Küche-, einem Bad und sogar Gäste-WC sowie einem Abstellraum [...] oszillieren zwischen realer Benutzbarkeit – einer dementsprechenden soziokulturellen Betrachtung einerseits – und andererseits einer Sichtweise als skulpturalem Ensemble, also einer ästhetischen Betrachtung.
So fehlen dieser Wohn-Skulptur beispielsweise die Wände. Und wo keine Wand ist, kann auch kein Spiegel, kein Kleiderhaken, kein Bild angehängt werden. So ist hier alles, was eigentlich an Decke und Wand gehört, an eigens gezimmerten Gerüsten aufgehängt: die Lampe, die Garderobe, das Bild, der Spiegel usw. Die Gegenstände sind quasi in einen dreidimensionalen Rahmen gesetzt, sie werden im Wewerka Pavillon in ein skulpturales Ensemble überführt und damit – nun unter ästhetischen Gesichtspunkten – zu etwas Fremdem. Ein Wechselspiel aus möblierter und scheinbar nutzbarer Alltagskultur, sozialhistorischer Spurensicherung und skulptural ästhetische Raumgestaltung.

Auszug aus der Eröffnungsrede von Martin Henatsch

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nymphenbecken01
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"Nymphenbecken", drei Schwimmbegrenzungsleinen im Seerosenbecken, Botanischer Garten München-Nymphenburg
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nymphenbecken02
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"Nymphenbecken", Detail
blank0 INTERVENTIONEN 1999
Botanischer Garten München-Nymphenburg

Julius Erhart, Christel Fetzer, Susanne Kutter

Sommer 1999
Im Museum ist das Kunstwerk geschützt. Es befindet sich gleichsam in einer Zone der Immunität, die den Betrachtern den unbefangenen Blick schwer machen kann. Im Außenraum hingegen gibt es keine Museumswächter oder eine effektvolle Beleuchtung. Das einzelne Kunstwerk steht für sich und muß sich selbst behaupten. Diese Situation stellt eine Herausforderung dar, die sich im Botanischen Garten noch einmal steigert. Denn der Garten selbst ist ein Kunstwerk – er gleicht einer großen, sich ständig verändernden Skulptur.

kuratiert von Bernhart Schwenk


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stadtwerke02
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"Volthamster", Installationsansicht: Container mit Fernseher vor den Stadtwerken Münster
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stadtwerke03
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"Volthamster", Videostill
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stadtwerke01
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"Volthamster", Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Münster, links im Bild: Baucontainer mit Fernseher darauf
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blank0 KUNSTWERKE
ENERGIE UND KOMMUNIKATION
Eine Ausstellung der Kunstakademie Münster bei den Stadtwerken Münster

Henrike Daum, Martin Durham, Michael Falkenstein & Frank Riepe, Anja Jensen, Susanne Kutter, André Lemke, Michael Leuchtmann, Dragan Lovrinovic, Resonator, Face2Face, Alexander Schneider, Dirk Vollenbroich, Markus Willeke, Sukyun Yang

Sommer 1998
Auf dem Vorplatz der Stadtwerke Münster steht ein Bau-
container. Darauf befindet sich ein Fernseher in einem
Metallkasten. Man sieht, wie ein Hamster in einem Laufrad
rennt. Das Videobild wird dunkler, wenn der Hamster stol-
pert oder aufhört zu rennen. Läuft er wieder los, wird es
hell.

kuratiert von Martin Henatsch

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teppiche07
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"Zimmer frei", Installationsansicht vom Schlossturm aus gesehen, Weserrenaissance Museum, Schloss Brake, Lemgo
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teppiche08
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"Zimmer frei", 120 Teppiche und PVC-Bodenbeläge vom Sperrmüll, Detailansicht vom Schlosshof des Weserrenaissance Museums, Schloss Brake, Lemgo
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teppiche09
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"Zimmer frei", Abdrücke von Möbeln
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teppiche10
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"Zimmer frei", Gebrauchsspuren
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teppiche11
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"Zimmer frei", Detail
blank0 IN WESTFÄLISCHEN SCHLÖSSERN 1997
MEISTERSCHÜLER DER KUNSTAKADEMIE MÜNSTER
Weserrenaissance-Museum Schloß Brake

Juli 1997
Ulrich Genth, Stephan Homann, Annette Kuhl, Susanne Kutter, Anna Reckmann, Monika Schäfer

kuratiert von Martin Henatsch

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blank0 UNTERWEGS
AUSSTELLUNG ZUM 25-JÄHRIGEN JUBILÄUM DER KUNSTAKADEMIE MÜNSTER
Künstlerwerkstatt Lothringer Straße, München

25.07. – 01.09.1996
Peter Paul Berg, Uwe Ehrngruber, Mark Formanek, Ulrich Genth, Carsten Gliese, Waldemar Grams, Andreas Gräupel, Roland Gruden, Kathrin Grundmann, Uwe Hardt, Thomas Haubner, Petra Herzog, Esther Horn, Ewa Kaczmarczyk, Andreas Kaiser, Markus Kleine-Vehn, Birgit Krämer, Anja Kreysing, Michael Leuchtmann, Anna Link, Jutta Meschede, Saskia Niehaus, Tazro Niscino, Thomas Prautsch, Nicole Rakers, Ulrich Rothmund, Regina Maria Sanders-Quental, Thomas Schiela, Katharina Schmidt, Christiane Schoenen, Dorothea Schüle, Mira Schumann, Bettina Wächter, Christoph Wedding, 

kuratiert von Manfred Schneckenburger

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